Lexikon
Rochen
RajiformesOrdnung der Knorpelfische mit über 300 Arten, die in fast allen Meeren, einige wenige auch im Süßwasser vorkommen; Körper rücken-bauchwärts scheibenförmig abgeplattet mit großen, seitlich mit dem Körper verbundenen flügelartigen Brustflossen und deutlich abgesetztem Schwanz. Das Maul, die Nasenöffnungen und beiderseits 5 Kiemenspalten befinden sich auf der Körperunterseite. Rochen leben vorwiegend am Boden küstennaher Gewässer und schwimmen langsam durch wellenförmige Bewegungen der Brustflossen umher. Die meisten Rochen sind lebend gebärend, die Echten Rochen legen jedoch Eier. Zu den Rochen zählen u. a. die Familien Sägerochen (Sägefische) mit haiähnlichem Körper, Geigenrochen, ebenfalls lang gestreckt, Zitterrochen mit elektrischen Organen, Echte Rochen, Stachelrochen, Adlerrochen, Teufelsrochen.
Knorpelfische
Knorpelfische
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Geigenrochen
Geigenrochen
Der Gemeine Geigenrochen (Rhinobatos rhinobatos) wird etwa 1 m lang und lebt im Mittelmeer wie im wärmeren Ostatlantik.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Rochen (Echter)
Echter Rochen
Die Echten Rochen (Rajidae) besitzen einen ziemlich kurzen Schwanzabschnitt und zwei kleine, nahe an der Schwanzspitze liegende Rückenflossen. Ihre Schwanzflosse ist stark rückgebildet. Je nach Art besitzen sie verschiedene Anordnungen der Stacheln.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Spiegelrochen
Spiegelrochen
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Das mach ich doch im Schlaf
Eine geruhsame Nacht dient nicht nur der Erholung, sondern hilft auch beim Lernen – vorausgesetzt, man hat bereits tagsüber damit angefangen. Warum das so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Es gibt eine ganze Reihe von Computerprogrammen, die versprechen, dass es mit ihrer Hilfe möglich sei, während des Schlafes zu lernen, das...
Wissenschaft
Nicht im Gleichgewicht
Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...