Lexikon

römische Kunst

Plastik

Die geschichtliche Hauptleistung der römischen Bildhauerkunst ist vielfältiger als gemeinhin angenommen; sie liegt einmal in der Überlieferung griechischer Bildwerke, vor allem der klassischen Zeit des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr., durch Kopien, die den historisierenden Wunsch nach Überhöhung des Daseins und Steigerung des eigenen Repräsentationswerts für die gebildete römische Führungsschicht zu befriedigen hatten. Zum anderen ist die Schaffung des realistisch-veristischen Individualporträts zu nennen, in dem durch Erfassung der physiognomischen Details im Sinne des jeweils Untypischen zum ersten Mal in der Geschichte der europäischen Kunst die geschichtliche Persönlichkeit unverwechselbare Gestalt gewinnt. Eigenständig ist auch die Ausbildung der historischen Reliefskulptur. Hauptwerke dieser durch realistischen Erzählstil gekennzeichneten Kunstgattung sind die Darstellungen an der Ara Pacis Augustae, am Titus- und am Konstantinsbogen sowie an Trajans- und Markussäule in Rom.
  1. Einleitung
  2. Baukunst
  3. Plastik
  4. Malerei
Arsia Mons
Wissenschaft

Leises Wetter kann auch stürmisch sein

Auf dem Mars ziehen Eiswolken über die Krater und Staubteufel wirbeln auf. Sie verraten, wie lebendig die Atmosphäre des Roten Planeten ist. von KAI DÜRFELD Ein hauchdünner Schleier aus Eis liegt über dem Kraterrand. Die Landschaft ist erstarrt, ein Relief aus Sand und Stein – und regungsloser Stille. Doch weit oben, hoch über...

Illustration eines menschlichen Gehirns in Aktion
Wissenschaft

Wie unser Gehirn aus Fehlern lernt

Wenn sich Regeln plötzlich ändern, reagiert unser Gehirn darauf und baut im Kortex die neuronalen Netzwerke um, die für Lern- und Entscheidungsprozesse zuständig sind. Diese Reorganisation läuft schicht- und schrittweise ab: von unten nach oben und von chaotisch zu rhythmisch, wie Neurowissenschaftler nun anhand von Mäusen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon