Lexikon

Schongauer

Schongauer, Martin
Martin Schongauer
Martin, deutscher Maler und Kupferstecher, * um 1450 Colmar,  2. 2. 1491 Colmar; Hauptmeister der spätgotischen Malerei in Süddeutschland, 1465/66 in Leipzig, seit 1471 in Colmar tätig, wo er eine große Werkstatt unterhielt. Der Hauptreiz seiner Bilder liegt in ihren lyrischen Stimmungswerten, besonders in dem einzigen völlig gesicherten Tafelbild „Madonna im Rosenhag“ 1473, Colmar, St. Martin. Höchsten Ruhm erlangte Schongauer mit seinen Kupferstichen, meist Marien- und Passionsszenen, Apostelfiguren. Die von Schongauer erweiterten technischen Möglichkeiten des Kupferstichs bildeten die Grundlage für A. Dürers grafisches Arbeiten.
Wale tauchen aus Wasser auf, sprühen Wasser in die Luft vor einer bewaldeten Bergkulisse.
Wissenschaft

Atme!

Die Luft aus der Umgebung muss in den Körper. Diesen Übergang hat die Evolution unterschiedlich gestaltet. Von BETTINA WURCHE Der Begriff Atmung bezeichnet den Gasaustausch in Lebewesen zur Energiegewinnung. Bei Tieren, vielen Pilzen sowie den aeroben Mikroorganismen ist es das Sauerstoffgas, das die Kette von chemischen...

Humanoide Echse mit Anzug und Aktentasche, stehende Pose, Text
Wissenschaft

Gegen die Einbahnstraße

Keine Stadt ohne Sackgassen und Einbahnstraßen. Auch von der Evolution dachte man lange, dass sie viele Organismenlinien in Sackgassen und Einbahnstraßen geschickt habe. Tatsächlich scheint das jedoch viel weniger oft der Fall gewesen zu sein, als bislang vermutet.  Über die „evolutionären Sackgassen“ des belgischen Paläontologen...

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