Lexikon
Seghers, Anna: Die Toten bleiben jung
- Erscheinungsjahr: 1949
- Veröffentlicht: Bundesrepublik Deutschland und DDR
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Die Toten bleiben jung
- Genre: Roman
Beim Aufbau-Verlag in Berlin (Ost) erscheint der Roman »Die Toten bleiben jung« von Anna Seghers (* 1900, † 1983), in dem die politisch engagierte Schriftstellerin eine Bilanz der Epoche deutscher Geschichte zwischen der Novemberrevolution und dem Zusammenbruch des NS-Regimes zieht. Durch mehrere Handlungslinien, denen jeweils typische Figurengruppen zugeordnet sind, ergibt sich ein repräsentativer Gesellschaftsquerschnitt, wobei die Autorin erstmals der sog. herrschenden Klasse mehr Platz als in ihren bisherigen Werken einräumt. Als bewegendes Element des geschichtlichen Prozesses erscheint der Antagonismus der Klassen. Am Anfang des Romans wird der Kommunist Erwin während der Novemberrevolution von Konterrevolutionären »auf der Flucht« erschossen. Schließlich erschießt der Mörder Erwins am Ende des Zweiten Weltkriegs auch Erwins Sohn Hans als Deserteur. Doch die kommunistische Idee wird überleben – so das Fazit des Romans –, die Toten bleiben jung.
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