Lexikon
Steingut
weißes bis cremefarbenes feinkeramisches Erzeugnis mit porösem Scherben; Rohstoffe: weißbrennende reine Tone, Kaolin, Quarz, Feldspat oder auch Kalkspat. Man unterscheidet Hartsteingut (Feldspatsteingut), Scherbenbrand bei etwa 1300 °C; Kalksteingut, Scherbenbrand bei 1100 °C; gemischtes Steingut, Scherbenbrand bei etwa 1200 °C, und Tonsteingut, Scherbenbrand ebenfalls bei 1200 °C. Der zweite oder Glasurbrand findet bei 1000–1100 °C statt. Die echte Steingutglasur ist eine gefrittete blei- und borsäurehaltige Glasur. Für Hartsteingut wird zuweilen auch eine Weichporzellanglasur verwendet, die bei 1300 °C ausbrennt. – Das Steingut wurde um 1720 in England (Staffordshire) erfunden und von J. Wedgwood um 1765 verbessert; es verdrängte aufgrund günstiger wirtschaftlicher Produktionsbedingungen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts weitgehend Fayence und Porzellan bei der Massenproduktion von Tafelgeschirr.
Wissenschaft
Leben im Extremen
Am Meeresboden und im Weltraum: Manche Mikroorganismen besiedeln unwirtliche Umgebungen.
Der Beitrag Leben im Extremen erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Neue Technik liefert außergewöhnliche Einblicke in unser Gehirn
Unser Gehirn ist hochkomplex und lässt sich bisher nur mit großem Aufwand bis ins kleinste Detail abbilden. Jetzt haben Wissenschaftler ein neues Verfahren entwickelt, mit dem das menschliche Gehirn mit bislang beispielloser Auflösung und Geschwindigkeit untersucht werden kann. Die Gewebeproben werden dabei nicht beschädigt und...