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LEXIKON

Sydow

Max von, schwedischer Schauspieler, * 10. 4. 1929 Lund; vielseitiger Charakterdarsteller beim Film und auf der Bühne; wurde berühmt in Filmen von I. Bergman; Filme u. a.: „Das siebente Siegel“ 1957; „Wilde Erdbeeren“ 1957; „Die Jungfrauenquelle“ 1960; „Wie in einem Spiegel“ 1961; „Die Stunde des Wolfes“ 1968; „Die Emigranten“ 1971; „Der Exorzist“ 1973; „Die drei Tage des Condors“ 1975; „Pelle der Eroberer“ 1987; „In einer kleinen Stadt“ 1993; „Hamsun“ 1996; „Schnee, der auf Zedern fällt“ 1999; „Minority Report“ 2002; „Schmetterling und Taucherglocke“ 2007.
  • Deutscher Titel: Das siebente Siegel
  • Original-Titel: DET SJUNDE INSEGLET
  • Land: Schweden
  • Jahr: 1957
  • Regie: Ingmar Bergman
  • Drehbuch: Ingmar Bergman, nach seinem Theaterstück
  • Kamera: Gunnar Fischer
  • Schauspieler: Gunnar Björnstrand, Max von Sydow, Bibi Andersson
  • Auszeichnungen: Spezialpreis der Jury Filmfestspiele Cannes 1957 für Film
Der poetisch-symbolträchtige Film »Das siebente Siegel« gilt als eines der bedeutendsten Werke von Regisseur Ingmar Bergman.
Ein Ritter (Max von Sydow) kehrt von einem Kreuzzug in seine Heimat zurück, die von der Pest heimgesucht wurde. Der Tod will auch ihn holen, doch um Gott zu finden, bittet der Ritter um eine Frist für die Dauer eines Schachspiels. Zwischen den Zügen begegnet der Ritter der erschreckenden Realität des Mittelalters: Hexenverbrennungen, verzweifelte Menschen, Sünder und Büßer. Sein Leben kann er nicht retten, Gott nicht finden. Der Tod gewinnt schließlich das Spiel und zieht den Ritter in den Tod.
In den apokalyptischen Bildern erlangt Bergman eine Eindringlichkeit, die von Kritikern oft als seine beste Leistung bezeichnet wird.
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