Lexikon
Tugend
griechisch arete, lateinisch virtusursprünglich so viel wie „Tauglichkeit“, bezeichnet in der Ethik den sittlich vollkommenen Zustand als Grundlage oder als Ziel menschlichen Handelns. In der inhaltlichen Bestimmung der verschiedenen Formen der Tugenden gibt es eine lange Tradition von Aristoteles, der zwischen dianoetischen Tugenden, d. h. Tugenden der geistigen Haltung, und ethischen Tugenden unterschied; für die letzteren gilt als Ideal das Maß, d. h. die Mitte zwischen einem Zuwenig und einem Zuviel. Bei den Tugenden werden die theologischen – Glaube (fides), Hoffnung (spes), Liebe (caritas) – unterschieden von den vier Kardinaltugenden: Klugheit (prudentia), Mäßigkeit (temperantia), Tapferkeit (fortitudo) und Gerechtigkeit (iustitia).
Aristoteles
Aristoteles
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Wissenschaft
Verstopft
Viele deutsche Städte sind staugeplagt. Moderne Mobilitätsdienste, neue Technologien und künftig auch vernetzte autonome Fahrzeuge sollen das ändern. Doch was taugen die Konzepte? von MICHAEL VOGEL Bis morgens um sechs ist die Welt noch in Ordnung. Dann geht es los, an jedem Werktag und in fast allen größeren deutschen Städten:...
Wissenschaft
Schrödingers gespenstische Katze
Die geisterhaften Quantensuperpositionen sind ein Riesenrätsel der Physik – nicht obwohl, sondern weil sie so winzig erscheinen. von RÜDIGER VAAS Die Welt ist seltsam – sogar viel seltsamer als in Fiktionen imaginiert. Das Seltsamste dabei: Die wahre Seltsamkeit bleibt uns fast vollständig verborgen. Mehr noch: Diese...