Lexikon
Venezuela
Natur und Klima
Auf die rund 3000 km lange Küste im Norden folgt die bis zu 2700 m hohe Karibische Küstenkordillere. Im Nordwesten umschließen die beiden Andenketten der Sierra de Perijá und der Cordillera de Mérida den 13 512 km2 großen Maracaibosee mit seinen reichen Erdöllagerstätten. Im Nordosten mündet der Orinoco in einem gewaltigen Delta in den Atlantik. Im Zentrum des Landes bilden die Llanos ein weites Tiefland und Aufschüttungsgebiet, dessen flache Abschnitte regelmäßig überschwemmt werden. Im Südosten erstreckt sich das Bergland von Guyana, ein uraltes Mittelgebirgsmassiv mit Rumpfgebirgen und Sandsteintafeln, Inselbergen und weiten Tälern. Dort stürzt auch der Salto Angel, der höchste Wasserfall der Erde, 978 m in die Tiefe.
Venezuela.sgm
| Offizielle Bezeichnung: | Bolivarische Republik Venezuela |
| KFZ-Kennzeichen: | YV |
| Fläche: | 912 050 km2 |
| Einwohner: | 29,3 Millionen |
| Hauptstadt: | Caracas |
| Zeitzone: | Mitteleuropäische Zeit -5.5 Stunden |
| Amtssprache(n): | Spanisch, 31 indigene Sprachen |
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Nationalfeiertag: | 05.07. |
| Währung: | 1 Bolívar Fuerte (Bs.F.) = 100 Céntimos |
Über ein Drittel der Staatsfläche ist bewaldet. An den Küsten wachsen Mangroven, tropischer Regenwald erstreckt sich an den unteren Andenhängen, im Orinocodelta und in Teilen des Berglandes von Guyana. In den Llanos durchziehen Galeriewälder die weiten Grassavannen, die von einer extensiven Viehwirtschaft genutzt werden. Teile der Karibikküste und der Isla Margarita sind Halbwüsten mit Kakteen und Dornbüschen.
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