Lexikon

Verätzung

Schädigung meist von Haut- und Schleimhaut infolge der Einwirkung von ätzenden Stoffen, i. d. R. alkalischen Lösungen (Laugenverätzung) und konzentrierten Säuren (Säurenverätzung). Folgen sind, abhängig von Konzentration und Einwirkdauer, lokale Hautreizung oder Gewebsuntergang (Nekrosen) durch oberflächliche Eiweißdenaturierung. Als Soforthilfe sowohl bei inneren wie äußeren Verätzungen dienen Maßnahmen, die das Ätzmittel hochgradig verdünnen (Spülungen mit oder Trinken von reichlich Wasser) und ggf. chemisch neutralisieren. Liegt eine innerliche Verätzung vor, darf man den Betroffenen keinesfalls erbrechen lassen, da dies zu erneuten inneren Verätzungen führt.
Teepflanzen (Camellia sinensis)
Wissenschaft

Wie Tee sein Aroma erhält

Teepflanzen haben einen charakteristischen Geschmack. Nun haben Forschende das Rätsel gelüftet, wie die dafür verantwortlichen Moleküle in die Teeblätter gelangen. Demnach bilden Teepflanzen aus dem Stickstoff des Bodens verschiedene Aminosäuren, die sie anschließend über ein ausgeklügeltes Transportsystem in ihren Blättern...

Fischeier, Züchtung
Wissenschaft

Fisch statt Kuh

Um die wachsende Weltbevölkerung satt zu bekommen, ist Fisch besser geeignet als Fleisch. Liefern könnten ihn Aquakulturen, deren Produktion in den letzten 50 Jahren global von 2 Millionen auf über 80 Millionen Tonnen gestiegen ist. von HARTMUT NETZ Im Vergleich zur Haltung von Hühnern, Rindern oder Schweinen ist die Fischzucht...

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