Gesundheit A-Z

Keuchhusten

Pertussis
Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Bordetella pertussis hervorgerufen wird. Aufgrund der Impfung im frühen Säuglingsalter ist die Krankheit in der westlichen Welt selten geworden. Der Keuchhusten wird durch Tröpfcheninfektion beim Atmen und Husten übertragen, die Inkubationszeit beträgt sieben bis 14 Tage. Mit der Krankheit wird eine mehrjährige Immunität erworben. Der Keuchhusten beginnt mit katarrhalischen Beschwerden der oberen Luftwege, einer Konjunktivitis und leichtem Fieber für ein bis zwei Wochen, gefolgt von dem drei bis sechs Wochen dauernden Konvulsivstadium mit Fieber und krampfartigen, heftigen Hustenanfällen, besonders nachts, mit Venenstauung an Hals und Kopf und Einblutung in die Augenlider und die Bindehaut, Erbrechen und Erstickungsgefahr. Durch Verengung der Stimmritze klingt das Einatmen laut und gequält, bis endlich zäher Schleim abgehustet werden kann. Das dritte und letzte Stadium des Abklingens, das zwei bis sechs Wochen anhält, zeichnet sich durch abnehmenden Husten und sinkendes Fieber aus. Am wichtigsten ist die Sicherstellung der Atmung während der Hustenanfälle. Die weitere Behandlung besteht in schleimlösenden und fiebersenkenden Medikamenten. Die frühzeitige Gabe von Antibiotika mildert den Krankheitsverlauf und beugt einer Lungenentzündung vor. Antitussiva (Mittel gegen Husten) versagen in der Regel.
Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht auf grauem Hintergrund, Text:
Wissenschaft

Fortschritt durch Abtritt

Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiografie den Satz: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von...

Der Bucklige Tiefsee-Anglerfisch (Melanocetus johnsonii) lebt in mehr als 300 Metern Tiefe. Nur die Weibchen erreichen eine stattliche Größe, die Männchen werden nur wenige Zentimeter lang.
Wissenschaft

Geschöpfe der Tiefe

Unterhalb von 200 Metern beginnt die Tiefsee. Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen gibt es in der Tiefe vielfältiges Leben – von dem ein Großteil noch nicht erforscht ist. Von BETTINA WURCHE   Dunkel, kalt, nährstoffarm und unter hohem Wasserdruck erscheint die Tiefsee absolut lebensfeindlich. Ab 200 Metern Tiefe erhellen nur...

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