Gesundheit A-Z

Sterbehilfe

Euthanasie
alle ärztlichen Maßnahmen, die das Sterben eines unheilbar Kranken erleichtern und abkürzen. Man unterscheidet zwischen der passiven Sterbehilfe (Beendigung einer aussichtslosen, lebensverlängernden Therapie in Abstimmung mit dem Kranken bei gleichzeitiger Schmerzlinderung), der indirekten Sterbehilfe (nicht angestrebte aber hingenommene Verkürzung des Lebens als Nebenwirkung einer Therapie, die das Leiden lindert) und der aktiven Sterbehilfe (aktives Beenden des Lebens auf Verlangen des entscheidungsfähigen Patienten, z. B. durch Gabe einer tödlichen Medikation). Aktive Sterbehilfe ist nach der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland strafbar, auch wenn der Patient ausdrücklich darum bittet.
Wissenschaft

Aufbläh-Fortbewegung entdeckt

Wie wichtige Winzlinge wandern: Forschende haben aufgeklärt, auf welche Weise scheinbar unbewegliche Vertreter des Phytoplanktons aus den Tiefen der Meere nach oben steigen und anschließend zurücksinken. Die Einzeller blähen sich demnach innerhalb von Minuten auf das Sechsfache ihrer ursprünglichen Größe auf. Dabei lagern sie...

Antibiotika, Viren, Blut
Wissenschaft

Ausweg aus der Antibiotika-Krise

Gegen viele Bakterien hilft kein Antibiotikum mehr. Doch Phagen können solche Bakterien töten. Nach einer langen Pause nimmt die Phagenforschung jetzt wieder Fahrt auf. von YasMin Appelhans Als das Telefon klingelt, ist Steffanie Strathdee ausnahmsweise nicht bei ihrem Mann im Krankenhaus. Dabei wacht sie seit Wochen fast ständig...

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