Gesundheit A-Z

Sterbehilfe

Euthanasie
alle ärztlichen Maßnahmen, die das Sterben eines unheilbar Kranken erleichtern und abkürzen. Man unterscheidet zwischen der passiven Sterbehilfe (Beendigung einer aussichtslosen, lebensverlängernden Therapie in Abstimmung mit dem Kranken bei gleichzeitiger Schmerzlinderung), der indirekten Sterbehilfe (nicht angestrebte aber hingenommene Verkürzung des Lebens als Nebenwirkung einer Therapie, die das Leiden lindert) und der aktiven Sterbehilfe (aktives Beenden des Lebens auf Verlangen des entscheidungsfähigen Patienten, z. B. durch Gabe einer tödlichen Medikation). Aktive Sterbehilfe ist nach der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland strafbar, auch wenn der Patient ausdrücklich darum bittet.
kultiviertes Labor-Fleisch auf einem Teller angerichtet zusammen mit einem Spiegelei
Wissenschaft

Labor-Fleisch mit Designer-Geschmack entwickelt

Tierhaltung und Fleischkonsum sind schlecht fürs Klima und für einige Menschen ethisch nicht vertretbar. Eine Alternative dazu könnte künftig im Labor aus Zellen gezüchtetes Fleisch sein. Dessen Geschmack könnte demnächst dem von herkömmlichem Fleisch von Tieren noch näherkommen. Denn Forschende haben eine Methode entwickelt, mit...

phaenomenal_02.jpg
Wissenschaft

Der Nocebo-Effekt

„Der Glaube versetzt Berge“ lautet ein Sprichwort – und tatsächlich hat das, was man erwartet, oft einen erheblichen Einfluss auf das, was geschehen wird. Warum das auch in der Medizin so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Ein Patient, der von einem Medikament oder einer Heilmethode überzeugt ist, gesundet schneller als einer,...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch