Lexikon

Warhol

[
ˈwɔ:hɔl
]
Warhol, Andy
Andy Warhol
Andy, US-amerikanischer Maler und Filmemacher, * 6. 8. 1928 Pittsburgh,  22. 2. 1987 New York; wurde mit Siebdruckserien (Reihungen von Suppendosen, Geldscheinen, Selbstporträts u. Ä.) ein Hauptvertreter der Pop-Art. Seit 1965 malte Warhol nicht mehr. Er filmte zunächst in parodistischem Dokumentarfilmstil (in „Empire“ wird 8 Stunden lang das Empire State Building mit statischer Kamera gefilmt), drehte dann die Sexpersiflage „Blue Movie“ 1968, danach die zunehmend dem kommerziellen Betrieb angepassten Filme „Flesh“ 1968, „Trash“ 1969, „Lamour“ 1970, „Heat“ 1972, „Frankenstein“ 1973, „Women in Revolt“ 1973 mit möglicher gesellschaftskritischer Interpretation. In den 1980er Jahren wandte sich Warhol erneut der Malerei zu. Es entstanden wieder Klischeebilder berühmter Personen. 1985 erschien sein Fotoband „Amerika“.
Gehirn
Wissenschaft

Präzise Medizin fürs Gehirn

Das Gehirn schien kaum erreichbar für Moleküle, die punktgenau und ursächlich ins Krankheitsgeschehen von schweren Nervenleiden eingreifen. Doch die Neurologie ist im Umbruch. von SUSANNE DONNER Unter allen Organen ist das Gehirn der Inbegriff der Genauigkeit. Jede Kleinigkeit im Nervengewebe macht einen Unterschied: Der Spiegel...

Theo Dingermann
Wissenschaft

»Die Diagnostik setzt die Pharmafabrik in Gang«

Fachleute erwarten die ersten Impfungen gegen Krebs ab 2026. Sie werden Erkrankte gegen ihren persönlichen Krebs immunisieren. Mit dem landläufigen Impfen von Gesunden hat das allerdings nur wenig gemein. Das Gespräch führte SUSANNE DONNER Prof. Dingermann, bekommen wir bald eine Spritze und dann nie wieder Krebs? So funktioniert...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon