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Outdoor: Bewegungstrends für Sport und Freizeit

Über alltägliche und weniger alltägliche Sport- und Spielmöglichkeiten im Freien

Der moderne Mensch des 21. Jahrhunderts fährt mit dem Auto zum Fitnessstudio, um dort mithilfe von Laufbändern oder stationären Fahrrädern auf der Stelle zu treten. Im Winter okay, im Sommer … nun ja. Um sich zu verausgaben, bietet die warme Jahreszeit bessere Möglichkeiten, als sich unter dem Rauschen einer Klimaanlage in sterilem Ambiente abzustrampeln. Zum Beispiel beim Laufen, Wandern oder Radfahren an frischer Luft, dieselbe zu atmen und die Natur zu genießen. Und das Feld der Outdoor-Aktivitäten hat sich in den letzten Jahren beträchtlich erweitert. Wissen.de gibt einen Überblick über klassische und neue Outdoor-Sportarten, mit denen Sie sich auch ohne Vereinsausweis und Clubkarte fit halten können.

Von Wikingern und Schachspielern, die keine sind

Komm, wir spielen Wikinger!

Oudoor-Hobby mit Schauspielambitionen: Live-Rollenspiel

Streift man in diesen Tagen bei schönem Wetter durch Parks und Wälder, kommt es vor, dass man auf Gruppen junger Leute trifft, die in normannischer Kluft mit Plastikschwertern aufeinander einprügeln. Ob das eine neue Methode ist, Streitereien beizulegen? Nein, die Herrschaften spielen nur. Gegenüber herkömmlichen Rollenspielen mit Kärtchen und Zetteln geht es im Live-Rollenspiel richtig zur Sache. Vorgegebene Plots werden in möglichst originalgetreuer Umgebung und Kleidung möglichst originalgetreu dargestellt. Abstriche in Sachen Originalität werden aus gutem Grund nur bei der Wahl der Waffen gemacht. Obgleich sich mittelalterliche Szenarien größter Beliebtheit erfreuen, ist das Spiel natürlich nicht auf ein Genre begrenzt. Aber Achtung: Damit die Teilnehmer körperlich auf ihre Kosten kommen, sollte die Handlung schon reich an Action sein.

Wer es ruhiger angehen lassen, sich aber dennoch in normannischer Disziplin messen möchte, ist mit einer Runde Wikingerschach gut beraten. Hier treten zwei Teams von einem bis sechs Mitspielern gegeneinander an. Zuvor stecken sie ein Feld von fünf mal acht Metern ab, platzieren an den schmalen Seiten jeweils fünf Holzklötze von 15 Zentimetern Höhe, so genannte Kubbs, und einen doppelt so großen in der Feldmitte: den König. Ziel ist es, mit 30 Zentimeter langen Wurfhölzern sämtliche Kubbs des Gegners und zuletzt den König umzuwerfen. Der Verlauf gestaltet sich nicht ganz so simpel, wie es sich zunächst anhört, schließlich heißt das Spiel nicht umsonst Wikingerschach. Allerdings ist es auch unter dem Namen Kubb bekannt, wie es seine Erfinder nennen, die Nachfahren der Wikinger. Ob Schweden oder Norweger, darüber herrscht noch Uneinigkeit. Das Zubehör mit den vollständigen Regeln ist in allen gut sortierten Spielwarenläden erhältlich – und natürlich im Internet.

 

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von wissen.de-Autor Jens Ossa
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