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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

fangen

fn|gen
V.
34, hat gefangen
I.
mit Akk.
1.
ein Tier oder jmdn. f.
ein Tier oder jmdn. verfolgen und es oder ihn fassen, ergreifen und fest halten;
fang mich!; einen Vogel, einen Dieb f.; Fangen spielen
ein Spiel spielen, bei dem ein Kind davonläuft und ein anderes es zu fassen versucht;
sich gefangen geben
sich gefangen nehmen lassen;
Menschen, Tiere gefangen halten
in Gefangenschaft halten;
jmdn. gefangen nehmen
festhalten und in Gewahrsam bringen, jmdm. die Freiheit nehmen
(z. B. Soldaten);
von einer Erzählung ganz gefangen sein
sehr beeindruckt sein;
jmdn. gefangen setzen
ins Gefängnis bringen
2.
etwas f.
a)
aus der Luft ergreifen;
einen Ball f.
b)
unerwartet, wider Willen erhalten, bekommen, aufnehmen;
Feuer f.
zu brennen beginnen,
übertr.
in Begeisterung geraten;
eine (Ohrfeige) f.
eine Ohrfeige bekommen
3.
jmdn. f.
übertr.
durch geschickte Fragen zum Geständnis zwingen
II.
refl.
sich f.
1.
an, in ein Hindernis geraten und nicht weiterkönnen;
der Fisch hat sich im Netz gefangen; der Wind fängt sich in dieser Ecke
2.
die Fassung, Selbstbeherrschung, das innere Gleichgewicht wiedergewinnen;
nach dem Schrecken, der Enttäuschung hat sie sich wieder gefangen
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