Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Grütze

Grụ̈t|ze
f.
1.
ausgehülste, geschrotete Körner in der Stärke zwischen Grieß und Graupen (aus Buchweizen, Hafer, Hirse und Gerste, gestampft zur Herstellung breiartiger Speisen);
rote G.
Gericht aus Grieß oder Sago, das in Johannisbeer und Himbeersaft weichgekocht wird
2.
ugs.
Verstand;
er hat G., hat keine G. im Kopf; dazu braucht man ein bisschen mehr G.
[urspr. bedeutete die Wendung
Grütze im Kopf haben
„keinen Verstand haben“, d. h. „keinen feinen Verstand haben“ oder „nur einen groben Verstand haben“, im Hinblick auf die grobgemahlenen Getreidekörner der Grütze; allmählich wandelte sich dann
Grütze
zu „Verstand schlechthin“; →
Grützkopf
]
Wissenschaft

Elektronen im fraktalen Gefängnis

Erstmals wurde eine gebrochene Dimensionalität bei Elektronen entdeckt, die in einem atomaren Fraktal eingeschlossen sind. von DIRK EIDEMÜLLER Fraktale Gebilde sind mit ihrer vielfachen Selbstähnlichkeit nicht nur sehr ästhetisch, sondern auch unter mathematischen Gesichtspunkten ziemlich kurios. Dabei sind Fraktale...

Wissenschaft

»Stress verstärkt die Beschwerden«

Wie Menschen mit Reizdarm Erkenntnisse aus der Forschung berücksichtigen können, erklärt Facharzt Martin Storr. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Prof. Storr, wann spricht man von einem Reizdarm? Für die Diagnose Reizdarm-Syndrom sind drei Kriterien entscheidend: Es bestehen Beschwerden im Bauchraum. Diese Beschwerden...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon