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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Grütze

Grụ̈t|ze
f.
11
1.
ausgehülste, geschrotete Körner in der Stärke zwischen Grieß und Graupen (aus Buchweizen, Hafer, Hirse und Gerste, gestampft zur Herstellung breiartiger Speisen);
rote G.
Gericht aus Grieß oder Sago, das in Johannisbeer und Himbeersaft weichgekocht wird
2.
ugs.
Verstand;
er hat G., hat keine G. im Kopf; dazu braucht man ein bisschen mehr G.
[urspr. bedeutete die Wendung
Grütze im Kopf haben
„keinen Verstand haben“, d. h. „keinen feinen Verstand haben“ oder „nur einen groben Verstand haben“, im Hinblick auf die grobgemahlenen Getreidekörner der Grütze; allmählich wandelte sich dann
Grütze
zu „Verstand schlechthin“; →
Grützkopf
]
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