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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

kröpfen

krọ̈p|fen
V.
1, hat gekröpft
I.
mit Akk.
1.
Bauw.
a)
abwinkeln;
ein Bauteil k.
b)
um einen Mauervorsprung, Wandpfeiler o. Ä. herumführen, ziehen;
ein Gesims k.
2.
Tischlerei
mit den schräg zugeschnittenen Enden genau aneinanderfügen;
Holzleisten k.
3.
Tech.
eine Welle k.
eine Welle so biegen, dass sie am Ende der Biegung wieder in der gleichen Richtung verläuft
4.
früher
durch zwangsweises Füttern mästen;
Gänse k.
II.
o. Obj.; bei Greifvögeln
fressen
[zu
Kropf
„Auswuchs (am Hals)“, in Bed. I 1 und I 2 im Sinne von „einen Auswuchs bilden“, in Bed. I 4 und II „den Kropf füllen“]
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