Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
nachgeben
nach|ge|ben I.
〈o. Obj.〉
1.
(auf Druck, Zug hin) sich biegen, sich wölben, sich ausdehnen;
das Polster gibt nach
2.
schlaff, locker werden, zurückweichen;
der Boden unter seinen Füßen gab plötzlich nach
3.
den Widerstand aufgeben, nach anfänglichem Widerstand einverstanden sein;
der Klügere gibt nach; schließlich, endlich gab er nach
II.
〈mit Dat. und Akk.〉
1.
jmdm. etwas n.
jmdm. etwas (bei Tisch) nochmals, zusätzlich geben;
jmdm. Gemüse, Kartoffeln, Fleisch n.
2.
jmdm. nichts n.
jmdm. gleichkommen;
er gibt seinem Bruder an Fleiß, Ausdauer, Faulheit, Frechheit nichts nach
III.
〈mit Dat.〉
einer Sache n.
einer Sache folgen, ihr nicht widerstehen, ihr erliegen;
einer Laune, einem Impuls n.; der Versuchung n.; seinem Schlafbedürfnis, seiner Müdigkeit n.; jmds. Bitten n.
das tun, was jmd. erbittet
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