Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
nachgeben
nach|ge|ben I.
〈o. Obj.〉
1.
(auf Druck, Zug hin) sich biegen, sich wölben, sich ausdehnen;
das Polster gibt nach
2.
schlaff, locker werden, zurückweichen;
der Boden unter seinen Füßen gab plötzlich nach
3.
den Widerstand aufgeben, nach anfänglichem Widerstand einverstanden sein;
der Klügere gibt nach; schließlich, endlich gab er nach
II.
〈mit Dat. und Akk.〉
1.
jmdm. etwas n.
jmdm. etwas (bei Tisch) nochmals, zusätzlich geben;
jmdm. Gemüse, Kartoffeln, Fleisch n.
2.
jmdm. nichts n.
jmdm. gleichkommen;
er gibt seinem Bruder an Fleiß, Ausdauer, Faulheit, Frechheit nichts nach
III.
〈mit Dat.〉
einer Sache n.
einer Sache folgen, ihr nicht widerstehen, ihr erliegen;
einer Laune, einem Impuls n.; der Versuchung n.; seinem Schlafbedürfnis, seiner Müdigkeit n.; jmds. Bitten n.
das tun, was jmd. erbittet
Wissenschaft
Schmerzfrei
Schmerzmedikamente sind für viele Menschen am Lebensende eine Erleichterung. Bei chronischen Krankheiten jedoch sind sie mit einer Suchtgefahr verbunden.
Der Beitrag Schmerzfrei erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Atomuhren zum Mitnehmen
Optische Atomuhren messen die Zeit so präzise wie kein anderer Taktgeber. Dank einer Erfindung des deutschen Nobelpreisträgers Theodor Hänsch rücken sie jetzt näher an die Praxis und werden nutzbar für mobile Anwendungen. von NIKOLAUS FECHT Ohne ihn hätten die Wissenschaftler keine Möglichkeit, die Zeit mit einer solchen...