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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

schütteln

schụ̈t|teln
V.
1, hat geschüttelt
I.
mit Akk.
1.
etwas s.
schnell und ruckartig hin und her bewegen;
einen Baum s.; seine Haarmähne s.; Äpfel, Pflaumen s.
durch rasches Hinundherbewegen des Baumstammes Äpfel, Pflaumen zum Herunterfallen bringen;
die Fäuste s.
ohnmächtig zornig sein;
die Fäuste gegen jmdn. s.
jmdm. mit den Fäusten drohen;
jmdm. die Hand s.
jmds. Hand ergreifen und sie mehrmals schnell auf und ab bewegen (zur Begrüßung, zur Gratulation u. a.);
den Kopf s. (zum Zeichen der Verneinung, der Ablehnung)
2.
jmdn. s.
jmdn. an den Schultern fassen und heftig, schnell nach vorn und zurück bewegen (zum Zeichen der Ungeduld, um ihn zum Handeln, zum Reagieren zu bringen);
ich hätte ihn s. mögen, so sehr habe ich mich über ihn geärgert; das Lachen schüttelte ihn
übertr.
er musste sehr lachen;
von Ekel, Grauen, von Fieberschauern geschüttelt
zitternd vor Ekel, Grauen, vor Fieber
II.
refl.
sich s.
den Rumpf (bes. die Schultern) rasch hin und her bewegen;
der Hund schüttelt sich (um Wasser aus seinem Fell zu entfernen); sich s. vor Ekel; sich vor Lachen s.
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