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Trailer-Producer/in

Kreativität und gestalterisches Talent gefragt

Aufgaben und Tätigkeiten

Trailer-Producer erstellen 20- bis 30-sekündige Werbeblöcke (sog. Trailer), mit denen ein neuer Film, eine Radiosendung oder der Sender selbst beworben wird. Dabei stehen die gestalterischen Kompetenzen im Vordergrund: kreative Gestaltung, sicheres Stilempfinden sowie Gefühl für den Rhythmus von Bildern, Sprache und Musik. In jedem Falle muss der Trailer-Producer das Handwerk des Video-Editors, des Filmcutters oder auch des Bildmischers einschließlich der neuen digitalen Techniken der Bildbearbeitung beherrschen. Zu seinem Tätigkeitsbereich gehört aber auch die Erstellung von Werbeanzeigen und Plakaten sowie die Betreuung des gesamten Erscheinungsbildes des Senders von Logos bis hin zu Drehberichten und Imagefilmen.

Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen

Trailer-Producer arbeiten bei Rundfunk und Film. Die Aussichten sind in diesem Bereich vielversprechend. Aufgrund der Einführung des digitalen Fernsehens entstehen neue Arbeitsplätze. Bei der zu erwartenden Fülle der Kanäle wird die Vermarktung der einzelnen Fernsehprogramme zunehmend von den Trailern bestimmt.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Trailer-Producer können sich je nach Neigung zum Drehbuchautor, Regisseur oder Produktionsleiter weiterbilden. Dazu sind weitere Ausbildungen nötig.

Ähnliche Berufsbilder und Synonyme

Verwandte Berufsfelder sind der TV-, Online- und Multimedia-Producer. Gelegentlich sind in Stellenanzeigen auch nur Producer angesprochen. Ein relativ neues Berufsbild ist der Video-Editor.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Voraussetzung für die Berufsausbildung sind mittlere Reife oder Abitur, gute Englischkenntnisse und Belastbarkeit. Technisches Verständnis ist ebenso wichtig wie Organisationstalent und erzählerische Fähigkeiten.

Ausbildung

Noch gibt es keinen geregelten Ausbildungsweg. Als Einstieg in die berufliche Praxis bieten sich verschiedene Ausbildungen an, wie die zum Design-Grafiker, zum Film- oder Video-Editor oder zum Werbekaufmann. Auch ein Studium in visueller Kommunikation, in Publizistik oder Kommunikationswissenschaften ist sinnvoll. Einschlägige Lehrgänge bieten entweder die Filmgesellschaften selbst oder Film- oder Werbeakademien an. Praktika und Volontariate bei mehreren Produktionen runden die Ausbildung ab. Einige private Institute und Hochschulen bieten entsprechende Fachrichtungen an.

Zugangsberufe

Design-Grafiker, Film- oder Video-Editor oder Werbekaufmann.

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