Wahrig Herkunftswörterbuch
antun: es jemandem angetan haben
Auch wenn man sich heute kaum etwas Böses dabei denkt, wenn man sagt, jemand habe es einem angetan – eigentlich bedeutet diese Redensart, dass man von jemandem verhext worden ist. Gemeint ist ein Schadens– oder Liebeszauber, der Hexen zugeschrieben wurde. Es antun heißt in diesem Fall „einen Zaubergegenstand anheften“. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts lexikalisch belegt, ist die Redensart vermutlich jedoch noch deutlich älter. Der Schadenszauber ist heute ganz verdrängt, vom ursprünglichen Liebeszauber ist noch die Bedeutung „jemandem gefallen“ übrig geblieben, die allerdings nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Dinge ausgedehnt wurde, die ästhetisch begeistern. In der verhüllenden Wendung sich etwas antun „sich töten“ jedoch scheint der Tabucharakter der Wendung noch auf.
Wissenschaft
Geladene Aktivkohle könnte CO₂ einfangen
Weniger Freisetzung ist angesagt, doch im Kampf gegen den Klimawandel könnte auch eine aktive Beseitigung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre sinnvoll sein. Nun hat ein Forschungsteam eine Methode entwickelt, die eine praktikable Beseitigung von Kohlendioxid direkt aus der Luft ermöglichen könnte. Als wiederverwendbarer „...
Wissenschaft
Teamwork bei Drohnen
Drohnen können Lasten in schwer zugängliche Gebiete transportieren, dabei jeweils einzeln jedoch nur wenig Gewicht tragen. Die Zusammenarbeit mehrerer Drohnen gestaltet sich allerdings schwierig, denn die autonomen Flugobjekte müssen sich dabei sowohl untereinander koordinieren, als auch auf Veränderungen in ihrer Umgebung...