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Eine kleine Geschichte des Staubsaugers

Welch segensreiche Erfindung: Der Sauger auf Rollen (oder im praktischen Handformat ) wird tagtäglich weltweit millionenfach genutzt. In nahezu jedem Haushalt gehört er zum Inventar. Egal ob Schmutz oder Staub mit einem kräftigten Luftdruck-Sauger wird alles verschluckt, bis der Boden blitzt. Der Staubsauger ist vermutlich einer der wichtigsten Helfer im Haushalt, doch nur wenige werden sich schon einmal Gedanken über seine Geburtsstunde gemacht haben. Und kaum einer weiß vermutlich, dass Staubsaugen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein teures Party-Vergnügen war, dem ausschließlich Männer beiwohnen durften.

1901: Erfinder-Wettlauf um den ersten Sauger

Der Engländer Hubert Cecil Booth ging 1901 als Vater des Staubsaugers in die Geschichte ein. Der Ingenieur tüftelte schon seit Monaten an einer Reinigungsmaschine allerdings recht erfolglos. Die zündende Idee kam Booth schließlich, nachdem er der Vorführung eines Kollegen beigewohnt hatte, der ebenfalls an der Entwicklung eines Hochdruck-Reinigers arbeitete. Dessen Maschine versuchte, angehäuften Schmutz auf dem Boden per Luftdruck in einen Sammelbehälter zu blasen erfolglos. Booth fragte seinen Kollegen, weshalb er nicht versuche, den Schmutz anzusaugen anstatt ihn wegzublasen und wurde besserwisserisch belehrt, dass dies unmöglich sei.

Das Boothsche Prinzip: Saugen statt Blasen

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