Lexikon
Liturgie
Geschichte
in der Antike ursprünglich freiwillige, jedoch als moralische Pflicht empfundene finanzielle Leistung für das griechische Gemeinwesen, z. B. Ausrüstung und Unterhalt eines Kriegsschiffs (Trierarchie), Stellung und Einstudierung von Theaterchören (Choregie), Unterhalt eines Gymnasiums auf ein Jahr (Gymnasiarchie) u. a. Jeder vermögende Bürger, auch der niedergelassene Fremde (Metöke), meist wohlhabender Kaufmann, war von der Liturgie als einer Art Steuer betroffen. Die Liturgie war an sich eine notwendige Einrichtung, da die Staatseinkünfte (eine Einkommensteuer war weitgehend unbekannt) stets relativ gering waren. Besonders im ptolemäischen und römischen Ägypten Zwangsleistung, die, seitdem auch Staats- und Gemeindeämter zu Liturgien gemacht waren (1. Jahrhundert n. Chr.), zum wirtschaftlichen Ruin der vermögenden, gesellschaftlich und politisch führenden Schichten führte, die zugleich Träger der antiken Kultur waren. Den Liturgien entsprachen im Römischen Reich nach Art und Auswirkung die „munera“ (Aufgaben, Lasten).
Wissenschaft
Auch tote Zähne können schmerzen
Warum der Tod eines Zahns dem Leid manchmal kein Ende bereitet, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Man liegt nachts im Bett, und es ist, als ob im Kopf ein Presslufthammer tobt. Wellen pochender Schmerzen jagen durch den Kiefer, jeder Kontakt der Zähne löst eine dröhnende Explosion aus. Tabletten helfen nicht, allenfalls bringt...
Wissenschaft
Heute Übeltäter, morgen Held
Wenn die Welt ohne Erdgas und andere fossile Rohstoffe auskommen will, braucht sie neue Kohlenstoff-Quellen, darunter das Treibhausgas CO2.
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