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Machen Sie Ihr Auto fit für den Frühling!

 Von Sommerreifen bis Frühjahrsputz

Im Frühling soll auch das Auto von der Last des Winters befreit werden und in der ersten Sonne des Jahres blitzen. Ein Frühjahrsputz fürs Auto ist genau das Richtige, wenn die ersten sonnigen Wochenenden kommen. Wie Sie Ihr Auto frühlingsfit machen können, sagen wir Ihnen.

Die große Wäsche

Was jedes Auto jetzt ganz dringend benötigt, ist eine ordentliche Wäsche. Der lange Winter hat für viel Dreck gesorgt, nicht nur der frischen Optik wegen sollte dieser jetzt runter. Denn vor allem das Streusalz greift den Wagen an und sollte entfernt werden. Deshalb sollten Sie, auch wenn Sie sonst sparsam mit der Autowäsche sind, auf die Unterbodenwäsche und Wachs nicht verzichten.

Autowäsche, diesmal auf dem Waschplatz einer Waschanlage oder Tankstelle.

Aber fahren Sie in die Waschanlage, am Straßenrand oder in der Garageneinfahrt ist das Autowaschen wegen des Grundwasserschutzes häufig verboten.

Wenn Sie selbst Hand anlegen: Nicht mit dem Dampfstrahler auf die Reifenflanken sprühen, diese können sonst zerstört werden. Seien Sie auch bei der Unterbodenwäsche vorsichtig, damit der Strahler nicht den Unterbodenschutz angreift.

 

Es müffelt?

Hängt noch Feuchtigkeit im Auto? Dann raus damit. Erstmal die Fußmatten raus. Gummimatten können Sie ordentlich waschen oder absprühen, damit Salz und Matsch keine Chance haben. Bei Veloursmatten geht das natürlich nicht: Diese sollten Sie erstmal zum Trocknen aufhängen, evtl. auch kräftig ausklopfen und mit Teppichschaum reinigen.

Der Fußraum ist noch klamm oder gar sogar richtig nass? Dann Fußmatten raus und alte Zeitungen rein, am besten über zwei Tage. Die Zeitungen saugen die Feuchtigkeit auf. Auch ein Suppenteller voll Salz über Nacht in den Innenraum gestellt kann Feuchtigkeit entziehen.

 

Alles im Lack?

Erst nach der gründlichen Wäsche kommen sie zum Vorschein: Kleine oder auch größere Lackschäden, die durch Splitt verursacht werden können. Kleinere Stellen können Sie mit Grundierung und Lackstift aus dem Autozubehörhandel selbst bearbeiten. Bei vielen oder großen Schäden lassen Sie den Fachmann nachsehen, bevor Ihnen Ihr Auto wegrostet.

 

Motorpflege

Auch der Motor wird im Winter stark verdreckt, immerhin ist er nach unten offen und bekommt somit den ganzen Winterschmutz ab. Wer hier aber mit einem Eimer voller Wasser oder dem Dampfstrahler selbst Hand anlegt, riskiert, die Elektronik oder Leitungen zu zerstören. Die Motorwäsche sollte nur der Fachmann machen. Das kostet natürlich etwas, informieren Sie sich bei Ihrer Werkstatt, wenn Sie eine Motorwäsche durchführen lassen möchten.

 

Durchblick behalten

Wie sieht die Windschutzscheibe aus? Von außen super, schließlich waren Sie schon in der Waschanlage, aber auch von innen können lauwarmes Wasser und ein Lederlappen Wunder wirken. Somit vermeiden Sie, nur noch Schlieren zu sehen, wenn die tiefstehende Frühlingssonne blendet.

Auch die Scheibenwischer sollten Sie sich genauer ansehen. Haben Sie den langen Winter gut überstanden? Wenn nicht, gleich wechseln.

Wurden die Außenspiegel in der Waschanlage richtig sauber?

 

Plaste und Elaste

Auch das Armaturenbrett und die Plastikverkleidung im Fußraum sieht nach dem Winter häufig arg mitgenommen aus. Auch hier helfen lauwarmes Wasser - aber nicht zu viel, denken Sie an die Elektronik - und ein Küchentuch. Dazu gerne auch etwas Spülmittel, aber nicht zuviel, um Schaumbildung zu vermeiden. Und nehmen Sie keine scharfen Reiniger, die verträgt der Kunststoff nicht.

 

Runter da!

Der Skiträger ist noch auf dem Dach? Runter damit, wenn Sie nicht mehr in die Berge fahren, das kostet nur Benzin.

 

Raus da!

Prüfen Sie Ihren Kofferraum. Liegen dort noch die Schneeketten vom Skiurlaub? 10 Liter Scheibenklar mit Frostschutz? Brauchen Sie das noch? Nein? Dann raus damit, wenn Sie nicht mehr in die Berge wollen und der Wetterbericht freundlich ist. Überflüssige Kilos kosten ebenfalls viel Benzin.

 

Rein da!

Wenn Sie das Scheibenklar schon in der Hand haben, füllen Sie nochmal die Scheibenwaschanlage auf. Frostig werden kann es nachts noch. Kontrollieren Sie auch gleich den Ölstand.

 

Runter damit?

 

Reifenwechsel selbst gemacht oder in de Werkstatt.

Runter mit den Winterreifen? Die Winterreifen sind ja nicht nur für Schnee da, sondern haften auch durch ihre Gummimischung besser auf kalter Fahrbahn, auch wenn es schon ein paar Plusgrade sind. Und gerade morgens auf dem Weg zur Arbeit kann es noch empfindlich kalt sein.
Wenn Sie die Reifen wechseln, kennzeichnen Sie die Reifen mit Kreide, damit Sie sie wissen, welcher Reifen an welchem Rad war.
Erhöhen Sie den Luftdruck leicht um etwa 0,2 Bar. Wenn die Reifen auf den Felgen sind, können Sie sie liegend oder stehend lagern.

 

Oben ohne?

Bevor Sie das Cabrio aus dem Winterschlaf holen, prüfen Sie das Verdeck, damit Sie im Frühlingsschauer nicht überrascht werden. Funktioniert die Automatik noch? Hat das Stoffverdeck den Winter ohne Schaden überstanden?

 

Nichts wie raus!

Jetzt aber ab in den Fühling!

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nun wieder vermehrt mit spielenden Kindern, Wanderern, Motorrad- und Radfahrern rechnen müssen! Auch die Tiere werden wieder aktiver. Also Vorsicht in Waldgebieten oder in der Nähe von Seen.

Viel Spaß im Auto-Frühling!

von Ulrich Strelzing, wissen.de
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