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Skiurlaub: Fit für die Piste

Die Skisaison ist in vollem Gange und für viele Urlauber steht bald die erste Abfahrt des Jahres an. Bevor es losgeht, werden Skier gewachst, Kanten geschliffen und Bindungen überprüft. Doch nicht nur die Ausrüstung muss fit für den Saisonstart gemacht werden – auch unser Körper bedarf ein bisschen Aufmerksamkeit. Denn für ein unbeschwertes Pistenvergnügen ohne fiesen Muskelkater, Kurzatmigkeit und Verletzungen ist Vorbereitung das A und O: Ausdauertraining und gezielte Skigymnastik bereiten den Körper auf die Belastungen in den Bergen vor.

Joggerin in verschneiter Landschaft
Skifahrer sollten vor dem Urlaub ihre Grundausdauer trainieren.

Skifahren macht Spaß, ist aber auch ziemlich anstrengend. Kein Wunder, schließlich wird der Körper dabei extrem beansprucht. Bereits die meist ungewohnte Höhenlage erfordert eine gute Herz-Kreislauf-Leistung und verlangt dem Organismus einiges ab. Hinzu kommt die Ausdauerleistung eines stundenlangen Skitages und die ungewohnte Belastung diverser Muskelpartien. Um den Körper auf die bevorstehenden Anstrengungen in den Bergen vorzubereiten, sollten Skifahrer deshalb in den Wochen vor dem Urlaub regelmäßig trainieren. Wichtig ist das vor allem für ungeübte Fahrer, die nach längerer Pause wieder auf die Bretter steigen wollen.

Die Mühen vor dem Urlaub zahlen sich auf der Piste in jedem Fall aus: Mit einer konsequenten Vorbereitung gehören Kurzatmigkeit und brennende Oberschenkel der Vergangenheit an. Zudem ist die körperliche Fitness ein entscheidender Faktor bei der Vorbeugung von Verletzungen. Wer sich sinnvoll vorbereiten will, kombiniert Ausdauer- mit Krafttraining – und sollte dabei auch die motorischen Bewegungsabläufe des Skifahrens trainieren. Denn Skisport erfordert sowohl Kondition als auch Koordination.

Laufen und Radfahren für die Grundausdauer

Wichtig für eine solide Fitness-Basis ist die sogenannte Grundausdauer. Mit Ausdauersportarten wie Joggen, Nordic-Walking oder Mountainbikefahren wird das Herzkreislaufsystem ordentlich auf Trab gebracht. Der Deutsche Skiverband (DSV) empfiehlt regelmäßig, aber zunächst gemäßigt zu trainieren, damit sich der Körper langsam an die Belastung gewöhnen kann. Nach etwa zwei Wochen darf das Trainingsprogramm dann um intensivere Einheiten ergänzt werden.

 Effektiver als normales Joggen auf asphaltierten Wegen ist das Trailrunning – für viele Ski-Experten das ideale Ausdauertraining. Das Besondere daran: Das Laufen im Gelände und auf schmalen Pfaden trainiert nicht nur die Ausdauer. Ungleichmäßiger, wackeliger Boden beansprucht zusätzlich die seitliche Muskulatur von Gesäß und Hüfte und fördert die Balance. Stellen sich Steine und Wurzeln in den Weg, sind schnelle Sprünge gefragt, die Waden und Fußmuskeln stärken.

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