Lexikon

pitz

Opitz, Martin
Martin Opitz
Martin (1627 geadelt: Opitz von Boberfeld), deutscher Dichter, * 23. 12. 1597 Bunzlau,  20. 8. 1639 Danzig (an der Pest); um die Erneuerung der deutschen Dichtung bemüht, kämpfte für die Reinheit der Muttersprache und überzeugte seine Zeitgenossen davon, dass Wort- und Verston im Gedicht zusammenfallen müssen („Buch von der Deutschen Poeterey“ 1624). Seine eigenen Gedichte („Teutsche Poemata“ 1624) folgten besonders niederländischen, auch französischen und italienischen Vorbildern und wollten selbst Muster sein. Zu seinen Hauptwerken zählt das Opernlibretto „Dafne“ (1627, O. Rinuccini und vertont von H. Schütz); er führte das deutsche Schäfergedicht ein und wirkte als Übersetzer (Seneca, Sophokles u. a.).
AdobeStock_257499865.jpg
Wissenschaft

In Ruhe alt werden

Manche Arten werden Hunderte Jahre alt. Andere überdauern nicht mal einen Tag. Warum ist das so? Und welche Faktoren bestimmen die Lebenserwartung? Von Rolf Heßbrügge Während das Leben der Eintagsfliege bereits wenige Tage nach ihrem Schlüpfen wieder endet, werden Grönlandhaie in den Tiefen des nördlichen Polarmeers um die 400...

Netz, KI
Wissenschaft

Wie die KI genügsamer wird

Künstliche neuronale Netze sind die Basis des aktuellen KI-Booms. Doch ihre Anwendung und ihr Training verschlingen Unmengen an elektrischer Energie. Forscher suchen deshalb nach Möglichkeiten, sie effizienter zu machen. von THOMAS BRANDSTETTER Schätzungen zufolge benötigt eine einfache Anfrage an den Chatbot „ChatGPT“ etwa 10-...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch