Wissensbibliothek
Wo gab es die ersten christlichen Mönche?
An den Küsten des Roten Meeres. Es waren vermutlich Einsiedler (Anachoreten), die sich vor der Christenverfolgung im Römischen Reich in die ägyptische Wüste zurückgezogen hatten. Die Zönobiten (griechisch »Gemeinschaftsleben«) verbanden die Abgeschiedenheit in einer Klause mit gemeinsamen Gebeten. Eine Ordensregel für sie verfasste der griechische Eremit Antonius (251–356), der auf einer Nilinsel ein Kloster gegründet hatte. Diese Lebensform verbreitete sich in Nordafrika, Italien und Gallien.
Totgeglaubte leben länger
Wenn sich ein Stern wie die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht, verschlingt er seine nahen Planeten. Nun haben Astronomen jedoch Trabanten nach diesem Endstadium entdeckt. von THOMAS BÜHRKE In rund 7,5 Milliarden Jahren hat die Sonne den Wasserstoff-Vorrat in ihrem Zentralbereich aufgebraucht. Dann schrumpft der Kern, bis...
Der Todbringer
Süditalien verliert seine Olivenbäume, Mallorca seine Mandeln, Frankreich bangt um seinen Wein. Ein unsichtbarer Feind dringt nach Europa ein: das Bakterium Xylella fastidiosa. von ROMAN GOERGEN Die süditalienischen Landschaften sehen aus wie nach einem Feuer, doch es hat nicht gebrannt. In weiten Teilen Apuliens stehen...