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Das Brandenburger Tor ist offen!

"Die Einheit der Nation - wenn die Stunde es zulässt"

Nach 28 Jahren erlaubt die DDR-Regierung am 22. Dezember 1989 die Öffnung des Brandenburger Tores für Fußgänger. Der strömende Regen hält die Menschen nicht davon ab, unter dem Tor hindurch zu gehen.

"Die glücklichste Stunde"

Entsprechend einer Vereinbarung zwischen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und DDR-Ministerpräsident Hans Modrow (SED) wird das Brandenburger Tor für Fußgänger geöffnet. Trotz strömenden Regens erleben mehrere Zehntausend Menschen, wie nach 28 Jahren der Trennung zwei Durchgänge rechts und links des Tores geschaffen werden.

Aus diesem Anlass sind außer den beiden Stadtoberhäuptern Walter Momper (West) und Erhard Krack (Ost) auch Kohl und Modrow erschienen. Während für Kohl die Öffnung des Tores eine "der glücklichsten Stunden" seines Lebens ist, nennt Modrow das Ereignis ein Zeichen der sich erneuernden DDR.

Das Wahrzeichen der Stadt wurde 1788 bis 1791 nach Plänen von Carl Gotthard Langhans erbaut und ab 1794 mit einer von Johann Gottfried Schadow entworfenen Quadriga gekrönt. Der prunkvolle Abschluss der Straße Unter den Linden wurde nach dem Bau der Mauer 1961 zum Symbol des Willens zur deutschen Einheit.

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Chronik Jahresband 1989
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