Daten der Weltgeschichte
23. 8. 634, Beginn der arabischen Welteroberung
Arabien
Abu Bakr, seit 632 erster Kalif, stirbt in Medina. Sein Nachfolger wird Omar I. (bis 644), der in den zehn „goldenen Jahren“ seiner Herrschaft das theokratische islamische Weltreich begründet. Die Eroberung Syriens, Palästinas, Mesopotamiens, Ägyptens und Persiens wird durch die geschwächte Lage der Großmächte Byzanz und des sassanidischen Persien begünstigt, die eine fast 30-jährige Auseinandersetzung hinter sich haben. Der erste Vorstoß von Omar richtet sich gegen Syrien und Palästina, die von den Byzantinern beherrscht werden.
Mehrsprachigkeit hält jung
Mehrsprachigkeit kann nicht nur die kulturelle Kompetenz fördern, sondern auch die Gesundheit. Das legt eine Studie nahe, die Daten von mehr als 86.000 Teilnehmenden in 27 europäischen Ländern ausgewertet hat. Demnach liegt das biologische Alter von multilingualen Personen oft unterhalb ihres tatsächlichen Alters; bei Menschen,...
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...