Daten der Weltgeschichte
29. 10. 1959
Frankreich
In der französischen Jugendzeitschrift „Pilote“ erscheint die erste vierseitige Folge der Comicserie „Asterix der Gallier“, gezeichnet von Albert Uderzo und getextet von René Goszinny. Ein eigenständiges Album erscheint erstmals 1961. Hauptfiguren sind der listige Asterix, ein intelligentes Gegenbild zu den kraftstrotzenden Superman-Figuren aus den USA, und sein mit übermenschlichen Kräften und ebensolcher Korpulenz und Einfalt ausgestatteter Freund Obelix. Die unbeugsamen Gallier bestehen ihre grandiosen Abenteuer im Kampf gegen die römischen Besatzer im 1. Jahrhundert v. Chr. Die Comicserie erschließt sich mit ihren Geschichten, Anspielungen auf die Gegenwart und ihrem Wortwitz ein Publikum quer durch alle Altersschichten. Nach Goszinnys Tod 1977 schreibt Uderzo auch die Szenarios für „Asterix“. Bis 1996 werden weltweit mehr als 500 Mio. Exemplare der gallischen Abenteuer verkauft.
Warum Glas nicht immer zerbricht
Wenn uns ein Glas aus den Händen rutscht und auf den Boden fällt, zerbricht es oft in Stücke. Nun haben Physiker herausgefunden, warum Glas nicht immer zerbricht. Sie enthüllten einen Entspannungsmechanismus in ionischem Glas, bei dem sowohl einzelne Atome an freie Stellen in der Struktur springen als auch Atomgruppen verschoben...
Ein Neustart fürs Immunsystem
CAR-T-Zellen könnten die Rheumatologie revolutionieren: Aktuell kommen sie für schwerkranke Patienten infrage, bei denen Standardtherapien versagen. von JULIETTE IRMER Jahrzehntelang bedeutete die Therapie einer schweren rheumatischen Autoimmunerkrankung für Patienten vor allem eines: das Immunsystem dauerhaft zu dämpfen....