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26. April 2002
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Erfurt
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Erfurt: Ein ehemaliger Schüler richtet im Gutenberg-Gymnasium ein entsetzliches Blutbad an. Er tötet bei seinem Amoklauf einen Polizisten, zwei Schüler und 13 Lehrer, ein Viertel des Kollegiums. Anschließend nimmt sich der 19-jährige Attentäter selbst das Leben. Der Amokläufer, der auch mit einer so genannten Pump-Gun bewaffnet war, war zwei Monate vor dem Schulabschluss wegen der Fälschung von Attesten von dem Gymnasium verwiesen worden. Waffen und Munition hatte er sich als Mitglied eines Schützenvereins legal beschafft. Die Bluttat löst eine bundesweite Debatte über Gewalt an den Schulen und die Zukunft des Bildungswesens aus.
Wissenschaft
Späte Diagnose
Viele Menschen spüren, wenn etwas mit ihrer Gesundheit nicht stimmt. Aber unnötig spät bekommen sie erst ihre Diagnose, ob HIV oder Krebs. von SUSANNE DONNER Als der 36-jährige Mann aus Berlin auf seiner Zunge ein Knötchen, eine Papel, bemerkt, die immer größer wird, geht er zum Arzt. Er ahnt bereits, dass es um seine Gesundheit...
Wissenschaft
Designerbabys aus dem Labor
Viele Bücher und Filme zeigen hochintelligente Menschen mit Superkräften, die mithilfe von Gentechnik geschaffen wurden. Das bleibt Fiktion – aber therapeutische Eingriffe sind möglich. von RAINER KURLEMANN Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ hat vor 200 Jahren das Denken der Menschen verändert. Er erzählt die Geschichte des...