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Erfurt: Ein ehemaliger Schüler richtet im Gutenberg-Gymnasium ein entsetzliches Blutbad an. Er tötet bei seinem Amoklauf einen Polizisten, zwei Schüler und 13 Lehrer, ein Viertel des Kollegiums. Anschließend nimmt sich der 19-jährige Attentäter selbst das Leben. Der Amokläufer, der auch mit einer so genannten Pump-Gun bewaffnet war, war zwei Monate vor dem Schulabschluss wegen der Fälschung von Attesten von dem Gymnasium verwiesen worden. Waffen und Munition hatte er sich als Mitglied eines Schützenvereins legal beschafft. Die Bluttat löst eine bundesweite Debatte über Gewalt an den Schulen und die Zukunft des Bildungswesens aus.