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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Fleisch

Fleisch
n.
, (e)s
, nur Sg.
1.
bei Mensch und Tier
Weichteile (Muskulatur, Bindegewebe, Fett und innere Organe, bes. im Unterschied zu Knochen und Horngebilden);
eine Wunde, die bis ins F. geht; F. fressend
fleischfressend;
sich ins eigene F. schneiden
sich selber schaden;
vom F. fallen
abmagern;
er ist von meinem ~e
er ist mit mir blutsverwandt,
übertr.
wir sind uns wesensähnlich;
mein eigenes F. und Blut
mein Kind, meine Kinder;
das ist mir schon in F. und Blut übergegangen
das tue ich jetzt ganz selbstverständlich, ohne zu überlegen
2.
bei Warmblütern, die der menschlichen Ernährung dienen
die Muskulatur (im Unterschied zu Fett, inneren Organen u. a.);
gebratenes F.
3.
der menschliche Körper (im Gegensatz zum Geist);
F. werden
Menschengestalt annehmen;
F. geworden
fleischgeworden;
das F. ist willig, doch der Geist ist schwach (Matth. 26,41)
4.
kurz für
Fruchtfleisch
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