Lexikon

Erektin

[
lateinisch, „Aufrichtung“
]
bei Menschen und Tieren das Steifwerden der Klitoris und des Penis durch vermehrte Einströmung des Blutes in die Schwellkörper und gleichzeitig Abdrosselung des Blutrückstroms; durch die Blutstauung werden die Schwellkörper groß und hart. Die Erektion des Penis ist die Voraussetzung für seine Einführung in die Scheide; sie wird normalerweise bei sexueller Erregung von einem Erektionszentrum im unteren Rückenmark ausgelöst, das einerseits vom Gehirn her beeinflussbar ist (sexuelle Vorstellungen, erotisierende Wahrnehmungen u. Ä.), andererseits direkt reflektorisch gereizt werden kann (z. B. mechanische Reizung des Penis). Auch ohne sexuelle Erregung kann es zur Erektion des Penis kommen, z. B. bei gefüllter Harnblase (sog. Wassersteife oder Morgenerektion) und durch beengende Kleidung. Krankhafte Störungen können zur Impotentia coeundi führen.
Kollaps, Quantensprünge
Wissenschaft

Kontroverser Kollaps

Physiker suchen die Grenze der Quantenwelt. von RÜDIGER VAAS Quantenphysiker stochern noch immer im Nebel: Das Problem sind die im Mikrokosmos gemessenen und im Formalismus der Schrödinger-Gleichung durch Wellenfunktionen beschriebenen Superpositionen. Sie kommen in der von der klassischen Physik erfassten Alltagswirklichkeit mit...

Paranthropus-Kiefer
Wissenschaft

Fossilfund belegt weite Verbreitung des Paranthropus

Der Paranthropus war ein Verwandter unserer vormenschlichen  Vorfahren. Jetzt haben Forschender mehr als 1000 Kilometer nördlich des bisher angenommenen Verbreitungsgebiets einen fossilen Kiefer gefunden, der sich eindeutig dem Paranthropus zuordnen lässt. Damit reiht sich auch diese Gattung in die zahlreichen Homininen ein, die...

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