Lexikon
Migrạ̈ne
[die; französisch, aus griechisch hemi, halb, + krania, Schädel]
in Anfällen auftretender, heftiger, in der Regel einseitiger, pulsierender Kopfschmerz, der durch Licht und Lärm verstärkt wird. Beginn häufig mit Sehstörungen (Augenflimmern). Zu den Begleiterscheinungen der Migräne gehören Übelkeit, Erbrechen, Widerwillen gegen Speisenaufnahme, gelegentlich vermehrtes Schwitzen, Herzklopfen und neurologische Ausfälle. Migräne beruht auf einer neurovegetativen Störung der Weitstellung der Hirngefäße, was vermutlich einen Schmerzreiz auslöst. Die Ursachen sind noch nicht bekannt. Migräneanfälle können durch bestimmte Nahrungmittel wie Rotwein oder Schokolade oder klimatische Einflüsse ausgelöst werden und treten häufig nach starken psychischen Anspannungen auf („Wochenendmigräne“). Bei Frauen, die häufiger als Männer an Migräne erkranken, besteht manchmal eine Beziehungen zum Menstruationszyklus. Die Behandlung erfolgt medikamentös, durch Vermeidung bekannter Auslöser und durch Erlernen spezieller Entspannungstechniken. Auch Cluster-Kopfschmerz.
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