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LEXIKON

Monolg

[
der; griechisch
]
Selbstgespräch; eine Rede, die nicht an einen Zuhörer gerichtet ist.
In der Literatur, insbesondere der Dramatik, bietet der Monolog die Möglichkeit, die Gefühle und Gedanken der dargestellten Personen ohne Einschaltung eines Erzählers direkt zum Ausdruck zu bringen. Dem Inhalt nach unterscheidet man den lyrischen Monolog und den Reflexions-Monolog. Im weiteren Sinn versteht man im Drama unter Monolog, im Gegensatz zum Dialog, jedes Stück Rede, das eine Person spricht, die allein auf der Bühne steht, zusätzlich zu den genannten Arten also noch den epischen Monolog, in dem ein Mitspieler dem Publikum die dramaturgischen nicht darstellbaren Vorgänge erzählt oder schwierige Zusammenhänge erklärt. In der griechischen Tragödie wurden die Aufgaben des Monologs weitgehend vom Chor getragen.
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