Lexikon
Akkommodatiọn
Sinnesphysiologie
die Fähigkeit des Auges bei Wirbeltieren und Tintenfischen, sich auf verschiedene Gegenstandsweiten einzustellen und ein scharfes Bild auf der Netzhaut zu erzeugen:
1. durch Veränderung des Abstands zwischen der Linse und der Netzhaut. Tintenfische verschieben mit dem dahinter liegenden Glaskörper die Linse; Fische und Amphibien bewegen die Linse durch direkt angreifende Muskulatur.
2. durch Krümmungsveränderung der Linse und damit verschobene Brechkraft. Vögel und Reptilien drücken mit ihrem an der Linse befestigten Ciliarmuskel die Linse selbst ein, bei Säugern beruht die Krümmungsveränderung auf einem komplizierten Zusammenspiel zwischen Ciliarmuskel und Linse.
Übersichtigkeit und Kurzsichtigkeit erschweren oder blockieren eine vollkommene Akkommodation. Diese Augenfehler sind in der übrigen Natur weit seltener als beim Menschen.
Wissenschaft
Atomare Antreiber
Neue Katalysatoren sollen umweltverträgliche und preisgünstige Produkte ermöglichen, etwa für den Einsatz in Medizin, Landwirtschaft oder Elektroautos mit Brennstoffzellen. von REINHARD BREUER Es begann mit einem Knall. Man schrieb das Jahr 1823. Da mischte Johann Wolfgang Döbereiner Luft und Wasserstoff, dann brachte er das...
Wissenschaft
Giftige Reiswaffeln?
Bayreuther Forschende identifizierten eine lang verborgene Arsen-verbindung, die sich auch in hoher Konzentration in Reiswaffeln finden lässt. von TAMARA WORZEWSKI Ich rate meinem Bekanntenkreis, von Reiswaffeln vorerst Abstand zu nehmen“, sagt Stephan Clemens von der Universität Bayreuth. Seit er gemeinsam mit Britta Planer-...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
… und – Schnitt!
Geschenkte Überlebenszeit
»Es ist ein Informationswettstreit«
Das Harte unterliegt
Portrait eines Außenseiters
Grüne Metallsammler