Lexikon

Akkommodatin

Sinnesphysiologie
die Fähigkeit des Auges bei Wirbeltieren und Tintenfischen, sich auf verschiedene Gegenstandsweiten einzustellen und ein scharfes Bild auf der Netzhaut zu erzeugen:
1. durch Veränderung des Abstands zwischen der Linse und der Netzhaut. Tintenfische verschieben mit dem dahinter liegenden Glaskörper die Linse; Fische und Amphibien bewegen die Linse durch direkt angreifende Muskulatur.
2. durch Krümmungsveränderung der Linse und damit verschobene Brechkraft. Vögel und Reptilien drücken mit ihrem an der Linse befestigten Ciliarmuskel die Linse selbst ein, bei Säugern beruht die Krümmungsveränderung auf einem komplizierten Zusammenspiel zwischen Ciliarmuskel und Linse.
Übersichtigkeit und Kurzsichtigkeit erschweren oder blockieren eine vollkommene Akkommodation. Diese Augenfehler sind in der übrigen Natur weit seltener als beim Menschen.
Wissenschaft

Stressgeruch macht Hunde pessimistisch

Mit Anspannung belastete Luft drückt Hunden offenbar auf die Stimmung: Wenn sie den Geruch gestresster Personen wahrnehmen, gehen sie mit einer eher pessimistischen Erwartungshaltung auf Neues zu, lassen Studienergebnisse vermuten. Es könnte sich dabei somit um eine Form der emotionalen Ansteckung zwischen Mensch und Tier handeln...

Waldkräuter
Wissenschaft

Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts

In Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zahlreicher Arten. Eine Studie zeigt nun anhand von 266 Waldpflanzen, dass dabei nicht der Klimawandel die Hauptrolle spielt. Stattdessen hat offenbar der sich verändernde Stickstoffgehalt des Bodens einen größeren Einfluss. Passend zur...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon