Lexikon
Alexander III.
Alexander der GroßeDer Zug nach Indien
Im Indienfeldzug 327–325 v. Chr. führte Alexander sein Heer zunächst über den Indus. Nach der Überschreitung des Hydaspes besiegte er 326 v. Chr. König Poros. Die erschöpften Truppen verweigerten am Hyphasis (Beas, Fluss im Pandschab-Gebiet) den Weitermarsch. Damit hatte Alexander den östlichsten Punkt seines Heereszuges erreicht; er wandte sich indusabwärts und trat 325 v. Chr. den Rückweg an. Alexander führte sein Heer unter größten Verlusten durch die Wüste von Gedrosia. In Susa zwang er rd. 90 seiner Gefolgsleute zur Hochzeit mit persischen Fürstentöchtern. Er selbst heiratete zwei Königstöchter. 323 v. Chr. starb er in Babylon nach kurzer fiebriger Krankheit bei der Vorbereitung eines Feldzuges nach Arabien.
Alexander war es gelungen, neue geographische Räume zu erschließen, doch blieb ihm keine Zeit, um diese Räume dauerhaft politisch zu organisieren. Da kein unmittelbarer Nachfolger aus dem makedonischen Königshaus vorhanden war, zerfiel das Alexanderreich schon nach kurzer Zeit in die Reiche der Diadochen
- Einleitung
- Aufstieg zur Macht
- Der Sieg über Dareios
- Der Zug nach Indien
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