Lexikon
Alexander III.
Alexander der GroßeDer Zug nach Indien
Im Indienfeldzug 327–325 v. Chr. führte Alexander sein Heer zunächst über den Indus. Nach der Überschreitung des Hydaspes besiegte er 326 v. Chr. König Poros. Die erschöpften Truppen verweigerten am Hyphasis (Beas, Fluss im Pandschab-Gebiet) den Weitermarsch. Damit hatte Alexander den östlichsten Punkt seines Heereszuges erreicht; er wandte sich indusabwärts und trat 325 v. Chr. den Rückweg an. Alexander führte sein Heer unter größten Verlusten durch die Wüste von Gedrosia. In Susa zwang er rd. 90 seiner Gefolgsleute zur Hochzeit mit persischen Fürstentöchtern. Er selbst heiratete zwei Königstöchter. 323 v. Chr. starb er in Babylon nach kurzer fiebriger Krankheit bei der Vorbereitung eines Feldzuges nach Arabien.
Alexander war es gelungen, neue geographische Räume zu erschließen, doch blieb ihm keine Zeit, um diese Räume dauerhaft politisch zu organisieren. Da kein unmittelbarer Nachfolger aus dem makedonischen Königshaus vorhanden war, zerfiel das Alexanderreich schon nach kurzer Zeit in die Reiche der Diadochen
- Einleitung
- Aufstieg zur Macht
- Der Sieg über Dareios
- Der Zug nach Indien
Wissenschaft
Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...
Wissenschaft
Heute Übeltäter, morgen Held
Wenn die Welt ohne Erdgas und andere fossile Rohstoffe auskommen will, braucht sie neue Kohlenstoff-Quellen, darunter das Treibhausgas CO2.
Der Beitrag Heute Übeltäter, morgen Held erschien zuerst auf ...