Lexikon
Antidepressịva
[Plural; griechisch + lateinisch]
Psychopharmaka, die antriebssteigernd oder -dämpfend, stimmungsaufhellend und angstlösend wirken, indem sie die Konzentration der Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn verändern. Meist hemmen sie die Wiederaufnahme von Noradrenalin und/oder Serotonin in die Nervenzellen oder den Abbau von Serotonin. Sie dienen zur Behandlung von Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen oder chronischen Schmerzen, werden aber auch zunehmend zur Leistungssteigerung eingesetzt.
Wissenschaft
Präzise Medizin fürs Gehirn
Das Gehirn schien kaum erreichbar für Moleküle, die punktgenau und ursächlich ins Krankheitsgeschehen von schweren Nervenleiden eingreifen. Doch die Neurologie ist im Umbruch. von SUSANNE DONNER Unter allen Organen ist das Gehirn der Inbegriff der Genauigkeit. Jede Kleinigkeit im Nervengewebe macht einen Unterschied: Der Spiegel...
Wissenschaft
Bakterien – zum Fressen gern
Ein Protein für den menschlichen Verzehr, für dessen Herstellung mit Bakterien CO2 aus der Atmosphäre gefiltert wird? Das gibt es tatsächlich – und Produkte daraus könnten bald im Supermarkt liegen. von ROLF HEßBRÜGGE Pasi Vainikka ist ein bedächtiger, geradezu stiller Zeitgenosse. Umso mehr lässt folgender Satz aufhorchen, den...