Lexikon
mạnisch-depressịve Erkrankung
[
bipolare affektive Störungdie; griechisch
]zu den endogenen Psychosen gehörende Erkrankung, bisher ohne erkennbare organische Grundlage. Sie ist gekennzeichnet durch einen periodischen Wechsel zwischen unverhältnismäßig gehobener Stimmung und erhöhter Erregung (Manie) und gehemmter Antriebslage (Depression). Solche psychotischen Perioden können Wochen oder Monate anhalten. Sie wechseln in der Regel mit Phasen völlig normaler psychischer Verfassung. Im Zustand tiefer Depression besteht u. U. Selbstmordgefahr. Zur Behandlung dienen Medikamente (Neuroleptika und Antidepressiva) sowie Psychotherapie. Eine langfristig durchgeführte Lithium-Therapie kann vorbeugend die Stimmungsschwankungen mildern.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Sind die Gedanken noch frei?
Wissenschaftler untersuchen, ob sich Gedanken mithilfe von Hirnaufnahmen auslesen lassen. von CHRISTIAN WOLF Was haben Facebooks Mark Zuckerberg und der Tesla-Unternehmer Elon Musk gemeinsam? Beide träumen den Traum vom Gedankenlesen. Facebook kaufte 2019 das Start-Up CTRL-Labs. Die Firma tüftelt an der Entwicklung einer...