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LEXIKON

mnisch-depressve Erkrankung

[
die; griechisch
]
bipolare affektive Störung
zu den endogenen Psychosen gehörende Erkrankung, bisher ohne erkennbare organische Grundlage. Sie ist gekennzeichnet durch einen periodischen Wechsel zwischen unverhältnismäßig gehobener Stimmung und erhöhter Erregung (Manie) und gehemmter Antriebslage (Depression). Solche psychotischen Perioden können Wochen oder Monate anhalten. Sie wechseln in der Regel mit Phasen völlig normaler psychischer Verfassung. Im Zustand tiefer Depression besteht u. U. Selbstmordgefahr. Zur Behandlung dienen Medikamente (Neuroleptika und Antidepressiva) sowie Psychotherapie. Eine langfristig durchgeführte Lithium-Therapie kann vorbeugend die Stimmungsschwankungen mildern.
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