Lexikon

Bad

Medizin
1. Einwirkung insbesondere von Wasser mit oder ohne Zusätze, aber auch von Dampf, Sand, Luft, Sonne, Moor u. a. auf den Körper zur Reinigung, Körperpflege oder zu Heilzwecken. Man unterscheidet Ganzbäder (Voll-, Dreiviertel-, Halbbäder, je nach Eintauchtiefe) und Teilbäder (Sitz-, Arm-, Fußbäder). Das Wasserbad wird kalt, warm, heiß oder wechselwarm genommen, je nach dem Zweck. Reinigungsbäder haben Temperaturen von 3536 °C, Freibäder in natürlichen Gewässern oder künstlichen Schwimmbecken naturgegebene Temperaturen. Im Reinigungsbad werden Schmutz, Schweiß und Schuppen entfernt, die normale Hauttätigkeit wird angeregt. Zur Abhärtung sind kurze kalte Voll- oder Teilbäder nützlich.
Das Baden spielte schon in der alten Kultur und den Kulten der primitiven Völker eine Rolle. Viele Religionen (Judentum, Islam) enthalten Vorschriften für Bäder und Waschungen. Die Römer hatten umfangreiche Thermen, das Mittelalter öffentliche Badestuben. 2. Ort mit Heilcharakter. Die Bezeichnung Bad wird von den Länderregierungen verliehen; natürliche Heilkräfte und bestimmte Einrichtungen sind dafür Voraussetzung.
Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Mit Übelkeit unterwegs

Warum vielen Menschen auf Reisen schlecht wird, und wie man dagegen antrainieren kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der Blick aus dem Fenster kann noch so spektakulär sein – wenn es einem bei der Fahrt mit Pkw, Bus oder Schiff speiübel wird, ist es mit der Begeisterung schnell vorbei. Die Ursache einer solchen Reisekrankheit...

Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Das kenn’ ich doch!

Warum wir manchmal Déjà-vus erleben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Déjà vu“ ist französisch und bedeutet „schon gesehen“. Man bezeichnet damit Situationen, in denen man das intensive Gefühl hat, sie schon einmal erlebt zu haben, ohne indes genau sagen zu können, wann, wo und in welchem Zusammenhang. In Studien gaben rund zwei...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon