Lexikon
Thẹrmen
römische Kultur
im römischen Altertum die öffentlichen Badeanstalten, oft mit Sportplätzen, Kunstsammlungen und Bibliotheken ausgestattet. Dem Auskleiden im Apodyterium folgte der Aufenthalt in einem leicht erwärmten Raum (Tepidarium); der Hauptsaal (Caldarium) vereinigte das heiße Bad und das Schwitzbad, dem das kalte Abwaschen im Labrium und die Erfrischung im Kaltwasserbassin des Frigidariums folgten. Die größten Thermen sind die des Caracalla und des Diocletian (3. Jahrhundert) in Rom; aber auch Provinzstädte (z. B. Trier) hatten große Thermen.
Wissenschaft
»Wir brauchen Kernkraft für die Industrie und erneuerbare Energie für die Haushalte«
Der Schweizer Wissenschaftler Horst-Michael Prasser erklärt, was kleine, modulare Reaktoren auszeichnet und ob sich ihr Einsatz lohnt. Das Gespräch führte Martin Angler Große Konzerne wie Amazon und Google bestellen Prototypen kleiner, modularer Kernreaktoren, sogenannter SMR. Was ist da los? Ganz einfach. Die brauchen...
Wissenschaft
Tierische Sexualzyklen
Die Weibchen mancher Arten sind nur einmal im Jahr paarungsbereit, andere über einige Monate hinweg mehrmals. In Gruppen lebende Tiere stimmen sich häufig ab – und bei Nutztieren sorgt der Mensch für Synchronisation. Von Elena Bernard Wenn sich bei Pandas die Paarungsbereitschaft ankündigt, ist genaues Timing gefragt. Denn die...