Lexikon

Bilderbuch

illustriertes Kinderbuch mit erläuterndem oder ergänzendem (oft gereimtem) Text; seit dem 18. Jahrhundert gepflegt und durch die Mitwirkung bedeutender Zeichner (L. Richter, O. Speckter) und Dichter (M. Claudius, W. Hey, J. P. Hebel, F. Rückert, A. Kopisch) zur selbständigen Buchgattung erhoben. Das klassische deutsche Bilderbuch schufen der Arzt H. Hoffmann-Donner mit seinem pädagogisch umstrittenen „Struwwelpeter“ (1845) und W. Busch mit „Max und Moritz“ (1858). Im 20. Jahrhundert versuchte man pädagogisch subtiler zu wirken und die Erfahrungswelt der Kinder einzubeziehen (z. B. E. Kästner, W. Trier, „Das verhexte Telefon“ 1921). Das moderne Bilderbuch bezieht Erkenntnisse der Kinderpsychologie mit ein, versucht Lernprozesse in Gang zu setzen und lenkt den Blick auf Probleme in Natur und Gesellschaft: E. Carle, „Die kleine Raupe Nimmersatt“ 1969; M. Pfister, „Der Regenbogenfisch“ 1992.
Photosynthese
Wissenschaft

Neuer Ansatz für die künstliche Photosynthese

Die Pflanzen haben mit ihrer Photosynthese eine geniale Methode entwickelt, um mithilfe des Sonnenlichts Kohlendioxid zu binden und energiereiche Moleküle zu produzieren. Chemiker haben dies nun zum Vorbild genommen und einen Farbstoffstapel entwickelt, der ähnlich funktioniert wie der Lichtsammelkomplex im Photosynthese-Apparat...

Symbolbild für Befruchtung und Reproduktion zeigt Spermien, eine Eizelle und DNA-Stränge
Wissenschaft

Gesunde Mäuse mit zwei Vätern erzeugt?

Mittels Stammzellen und Gentechnik können Mäuse ohne Mutter, dafür mit zwei biologischen Vätern erzeugt werden. Nun haben Forscher die Methodik so verbessert, dass solche Mäuse länger überleben und teils sogar das Erwachsenalter erreichen. Dafür veränderten die Wissenschaftler 20 Gene mit epigenetischen DNA-Modifikationen, um...

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