Wahrig Herkunftswörterbuch
scheitern
nicht zum Ziel gelangen
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das Wort ist seit dem 16. Jh. bezeugt und entwickelte sich aus der Wendung zu scheitern werden, die für Schiffe gebraucht wurde, die Schiffbrauch erlitten bzw. in Stücke brachen; die Ausgangsbedeutung ist also „in Stücke brechen, zerschellen“; diese Bedeutung liegt auch der Zusammensetzung
Scheiterhaufen
zugrunde, die seit dem 16. Jh. gebräuchlich ist
Wissenschaft
Warum das Wollnashorn verschwand
Was geschah mit den gehörnten Zottel-Kolossen? Eine Studie wirft neues Licht auf die Ursachen des Aussterbens der Wollnashörner am Ende der letzten Eiszeit. Die Rekonstruktion ihrer Populationsgeschichte legt nahe, dass eine Kombination aus klimabedingter Lebensraumfragmentierung und geringer, aber anhaltender Bejagung durch den...
Wissenschaft
Kafkas Schloss als Atom
In dieses Jahr fällt der 100. Todestag von Franz Kafka, der in den Medien ausführlich gefeiert wird. Hier soll es riskiert werden, den Dichter in Verbindung mit der Naturwissenschaft zu sehen, auch wenn das zunächst wenig Erfolg zu versprechen scheint. Es soll um den unvollendeten Roman „Das Schloss“ gehen, der in den frühen...