Lexikon

Bill of Rights

[
ˈbil ɔv ˈraits; englisch, „Gesetz der Rechte“
]
englisches Staatsgrundgesetz, das nach der Revolution von 1688 von Wilhelm III. und Maria II. angenommen und 1689 vom Parlament erlassen wurde. Es richtete sich gegen die Versuche der Stuarts, Absolutismus und Katholizismus zu stärken, und enthält einen Katalog der „alten Rechte und Freiheiten“ der Engländer, wie z. B. die Immunität und Indemnität der Abgeordneten. Dazu kamen: die Aufhebung des königlichen Rechts zum Dispens oder zur Suspendierung von Gesetzen, der Ausschluss katholischer Prätendenten von der Thronfolge und das Verbot eines stehenden Heeres im Frieden. Damit bestimmte das Parlament über die Grundlagen der Verfassung und stellte das Gesetz über Krone und Dynastie.
Neben dem vollständig autarken Demo-Haus (rechts) liegt auf dem Bergheider See auch ein mit Solarenergie betriebenes Konferenzschiff. ©Fraunhofer IVI, Dresden
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