Lexikon

Buchdruck

Vom Hochdruck zum Digitaldruck

Bis in die 1970er Jahre war der Hochdruck das dominierende Druckverfahren. Dann wurde er durch den bereits Anfang des 20. Jahrhunderts erfundenen Offsetdruck weitgehend ersetzt. Bei diesem Verfahren nehmen nur die druckenden Teile der Druckform aufgrund ihrer Fettfreundlichkeit beim Einreiben die Farbe an; eine Höhendifferenz existiert auf der Druckform nicht, weshalb diese Methode auch Flachdruck genannt wird. Beim Tiefdruck liegen die zu druckenden Teile vertieft. Das beim Drucken gegen die Druckform gepresste angefeuchtete Papier übernimmt die Farbe durch Saugwirkung. Der Siebdruck ist ein Durchdruckverfahren, bei dem die Farbe durch ein feinmaschiges Sieb auf den Bedruckstoff gepresst wird. Den Digitaldruck zeichnet aus, dass Text- und Bildinformationen, die als digitale Daten vorliegen, direkt in den Computer der Druckmaschine eingespeist werden und keine konventionelle Druckformherstellung vor dem Druck erforderlich ist. Bei der Computer-to-Print-Technik wird gar keine ständige Druckform erstellt, die Daten werden vielmehr vor dem Druck in einer Zwischenablage gespeichert (Laserdrucker) oder das Papier wird direkt beschrieben (Tintenstrahl- oder Thermodrucker); Werkdruck. drucken.
  1. Einleitung
  2. Frühe Vervielfältigungsmöglichkeiten
  3. Gutenbergs Erfindung
  4. Vom Hochdruck zum Digitaldruck
Weltraumschrott
Wissenschaft

Die Spuren des Verglühens

Die wachsende Menge an Weltraumschrott bereitet auch dann Probleme, wenn sie in der Atmosphäre verglüht. Forscher untersuchen die Folgen für Klima und Ozon – und feilen an Lösungen. von ALINA WOLF Im Februar 2023 startete ein US-amerikanisches Forschungsflugzeug, die WB-57, in Fairbanks, Alaska, und stieg 19 Kilometer weit in die...

Wissenschaft

Sonne, Wärme, Dampf und Strom

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