Lexikon
Dạnte Alighieri
[-ˈgjɛ:ri]
Erste Lyrik und die „Vita Nuova“
Bereits in jungen Jahren begann Dante Alighieri Sonette zu schreiben (frühester Beleg 1283). Einige dieser durch G. Cavalcanti inspirierten Gedichte fanden Eingang in sein erstes Werk „Vita Nuova“ (1292/93, deutsch „Das neue Leben“ 1897). Dieses stellt in einer Mischung aus Vers und Prosa den Weg von der weltlichen Liebe (amore) zur göttlichen Liebe (carità) dar. Mit einer mystisch-allegorischen Sprache und einer neuen, idealistischen Liebesauffassung sind besonders die Sonette der „Vita Nuova“ Markstein eines neuen dichterischen Stils, dem „süßen neuen Stil“ (dolce stil nuovo). Sie spiegeln die zarte, traumhafte Liebe des Autors zu Beatrice (die er nur dreimal sah, zweimal in ihrer Kindheit und kurz vor ihrem frühen Tod 1290) und zeigen die Liebe als Mittel zur sittlichen Vervollkommnung.
- Einleitung
- Erste Lyrik und die „Vita Nuova“
- Die gelehrten Traktate
- Die Göttliche Komödie
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