Lexikon

Dạnte Alighieri

[-ˈgjɛ:ri]

Die Göttliche Komödie

Dantes Hauptwerk ist das nach dem Vorbild der „Äneis“ Vergils geschaffene Epos „La commedia“, von den Zeitgenossen „Divina Commedia“ genannt (begonnen zwischen 1304 und 1307, beendet zwischen 1316 und 1320, „Göttliche Komödie“, Erstdruck 1472). Es ist das größte christliche Weltgedicht und schildert in Anlehnung an die 33 Lebensjahre Christi in 3 Teilen zu je 33 Gesängen (in Terzinen) gleichnishaft die Wanderung Dante Alighieris durch die drei Jenseitsbereiche des katholischen Glaubens (Inferno = „Hölle“; Purgatorio = „Fegefeuer“; Paradiso = „Himmel“). Gezeigt werden die Schicksale der Seelen von der Unwissenheit und Sünde über die Reue zur Erkenntnis und göttlichem Heil. Das in einer mystischen Vision gipfelnde Epos verknüpft religiöse Allegorie mit zeitkritischen Anmerkungen und politischen Ausblicken und ist somit eine zusammenfassende Darstellung der Glaubens- und Lebenswelt des christlichen Mittelalters.
  1. Einleitung
  2. Erste Lyrik und die „Vita Nuova“
  3. Die gelehrten Traktate
  4. Die Göttliche Komödie

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