Lexikon
Dạnte Alighieri
[-ˈgjɛ:ri]
Die gelehrten Traktate
Die Abhandlung „De vulgari eloquentia“ (1304–1308, „Vom Gebrauch der Volkssprache als Kunstsprache“) bestimmt das Verhältnis von Mundart und Schriftsprache und gibt eine Richtschnur für die an Mustern klassischer lateinischer Poesie geschulte volkssprachliche Dichtung. In der unvollendeten Schrift „Convivio“ (1306–1308, „Das Gastmahl“) erfasst Dante in Form eines philosophischen Kommentars enzyklopädisch das gesamte philosophische Wissen seiner Zeit. Das Traktat „De Monarchia“ (1310–1315, „Von der Monarchie“) bestimmt das Verhältnis von Kaisertum und Papsttum und erweist die Notwendigkeit eines weltbeherrschenden christlichen Kaisertums und die göttlichen Herkunft nicht nur der päpstlich-kirchlichen, sondern auch der weltlich-kaiserlichen Machtbefugnis.
- Einleitung
- Erste Lyrik und die „Vita Nuova“
- Die gelehrten Traktate
- Die Göttliche Komödie
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