Lexikon
Elektrọnisches Stabilitätsprogramm
Abkürzung ESP, auch ESC (Electronic stability control) oder DSC (Dynamic stability control), ein auf das Bremssystem und den Antriebsstrang wirkendes Regelungssystem (Fahrdynamikregelung), das die Fahrstabilität des Kraftfahrzeugs auch bei extremen Lenkmanövern erhöht und damit die Schleudergefahr reduziert. Dazu wertet ESP permanent die Signale von Raddrehzahlsensoren, Lenkwinkelsensor, sowie Gierrate- (Drehgeschwindigkeit um die Fahrzeughochachse) und Querbeschleunigungssensor aus und vergleicht die Vorgaben des Fahrers (Sollverhalten) mit dem tatsächlichen Fahrzeugverhalten (Istverhalten). Wird ein instabiler Zustand erkannt, z. B. bei einer plötzlichen Ausweichbewegung oder unangepasster Geschwindigkeit bei der Kurvenfahrt, reagiert das System blitzschnell und stabilisiert das Fahrzeug durch radindividuelle Bremseingriffe und die Anpassung des Motormoments.
Wissenschaft
Die Geschichte unserer zweiten Haut
Überreste von Werkzeugen, Figurinen oder Statuen, Schmuckstücken, Fasern und Geweben helfen Wissenschaftlern bei der Rekonstruktion der Frühgeschichte menschlicher Bekleidung, auch wenn diese längst zerfallen ist. von BETTINA WURCHE Egal ob Minusgrade herrschen oder nur ein kühler Abendwind weht– in fast allen Regionen der Erde...
Wissenschaft
Herzproblemen im All auf der Spur
Warum beeinträchtigen Weltraumflüge die Herzgesundheit und wie könnte man diesem Problem gegensteuern? Zur Erforschung dieses für die bemannte Raumfahrt wichtigen Themas haben Forschende nun ein neues Verfahren eingesetzt: Sie haben eine „Herz-auf-einem-Chip”-Plattform auf die Internationale Raumstation geschickt, die eine...