Lexikon

Faktọrenanalyse

Mathematik
ein mathematisch-statistisches Verfahren, das besonders in der Psychologie und den Sozialwissenschaften zur Beschreibung einer großen Datenmenge durch wenige Dimensionen angewandt wird. Aus den Beziehungen (Korrelationen) zwischen mehreren ermittelten Werten (z. B. Testergebnissen) schließt man dabei auf voneinander möglichst unabhängige Grundmerkmale oder -fähigkeiten (Faktoren), mit denen die ursprünglichen Messwerte angenähert dargestellt werden können. Die wenigen Faktoren reichen dann zur Beschreibung der Daten aus und werden als die zugrundeliegenden Dimensionen interpretiert (z. B. als die verschiedenen Dimensionen der Intelligenz). Allerdings gibt es immer mathematisch gleichwertige, aber inhaltlich verschiedene Lösungsmöglichkeiten, so dass die Faktorenanalyse nicht einfach als objektive Methode der Überprüfung von Hypothesen gelten kann: Wenn ihre Anwendung und Interpretation sinnvoll sein soll, ist sie immer mit inhaltlichen Bewertungen verknüpft.
Neuguinea, Zähne
Wissenschaft

Die Archive des Lebens

Museumssammlungen sind wie Schatzkisten: Je tiefer Forscher wühlen, desto mehr Überraschungen finden sie. So werden immer wieder große Tierarten neu entdeckt. von BETTINA WURCHE Unzählige Schädel, Skelette und Gewebeproben werden in Museen verwahrt – getrocknet, versteinert oder in Alkohol konserviert –, systematisch sortiert und...

Ein Weibchen der Art Culex pipiens molestus. Die Mücken im Londoner Untergrund plagten die Menschen besonders während des Zweiten Weltkriegs, als die Tunnel Schutz vor Bomben boten. Biologen von der Princeton University haben kürzlich die Evolutionsmechanismen der Mücken aufgedeckt.
Wissenschaft

Anpassung der Arten

Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.

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