Lexikon
Faktọrenanalyse
Mathematik
ein mathematisch-statistisches Verfahren, das besonders in der Psychologie und den Sozialwissenschaften zur Beschreibung einer großen Datenmenge durch wenige Dimensionen angewandt wird. Aus den Beziehungen (Korrelationen) zwischen mehreren ermittelten Werten (z. B. Testergebnissen) schließt man dabei auf voneinander möglichst unabhängige Grundmerkmale oder -fähigkeiten (Faktoren), mit denen die ursprünglichen Messwerte angenähert dargestellt werden können. Die wenigen Faktoren reichen dann zur Beschreibung der Daten aus und werden als die zugrundeliegenden Dimensionen interpretiert (z. B. als die verschiedenen Dimensionen der Intelligenz). Allerdings gibt es immer mathematisch gleichwertige, aber inhaltlich verschiedene Lösungsmöglichkeiten, so dass die Faktorenanalyse nicht einfach als objektive Methode der Überprüfung von Hypothesen gelten kann: Wenn ihre Anwendung und Interpretation sinnvoll sein soll, ist sie immer mit inhaltlichen Bewertungen verknüpft.
Wissenschaft
Die Archive des Lebens
Museumssammlungen sind wie Schatzkisten: Je tiefer Forscher wühlen, desto mehr Überraschungen finden sie. So werden immer wieder große Tierarten neu entdeckt. von BETTINA WURCHE Unzählige Schädel, Skelette und Gewebeproben werden in Museen verwahrt – getrocknet, versteinert oder in Alkohol konserviert –, systematisch sortiert und...
Wissenschaft
Anpassung der Arten
Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.
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