Lexikon

Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg

Wirtschaft

Annähernd 100 Reedereien sind in Hamburg ansässig. Im Hafengelände haben sich umfangreiche Industrieanlagen entwickelt: einige der bedeutendsten deutschen Werften, Veredelungsindustrien für ausländische Rohstoffe (besonders Kaffeeröstereien, Schokolade-, Tabak-, Gewürz-, Öl-, Margarine-, Gummi-, Leder-, Holz-, Textil- und Nahrungsmittelfabriken, Ölraffinerien, chemische und pharmazeutische Werke). Durch die Krise im Schiffbau hat sich in den letzten Jahren die Industriestruktur Hamburgs stark verändert. Heute steht die zivile Luftfahrtindustrie im Vordergrund sowie zahlreiche mittelständische Maschinenbaubetriebe. Ebenfalls von wachsender Bedeutung sind die elektrotechnische Industrie und die Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Film- und Musikindustrie sowie zahlreiche Verlage und Werbeagenturen machen Hamburg zu einer bedeutenden Medienstadt (Sitz der Deutschen Presseagentur und des Norddeutschen Rundfunk). Außer Medienwirtschaft und Industrie bestimmt der Handel das wirtschaftliche Leben der Stadt. Rund 3000 Außenhandelsfirmen und 6000 Großhandelsfirmen haben in Hamburg ihren Sitz. Großmärkte für Blumen, Obst und Gemüse und insbesondere für Fisch haben europäische Bedeutung. Hamburg ist ein Zentrum des Finanz- und Versicherungswesens. Als Kongress- und Messestadt ist Hamburg ebenfalls von Bedeutung. Mit über 100 ausländischen Vertretungen ist die Stadt einer der größten Konsularplätze der Welt.
  1. Einleitung
  2. Bevölkerung
  3. Wirtschaft
  4. Geschichte
Wissenschaft

„Spider-Man-Technologie“ entwickelt

Das Fantasy-inspirierte Verfahren zeigt Anwendungspotenzial. © Marco Lo Presti, Tufts University Er kann klebrige Spinnen-Fäden aus seinem Handgelenk abfeuern: Der Comic-Held Spider-Man hat Forschende zur Entwicklung einer raffinierten Technologie inspiriert. Dabei wird ein Strahl aus flüssiger Seide aus einer Düse abgeschossen,...

Bakterien
Wissenschaft

Hungrige Bakterien fressen ihre Nachbarn

Bakterien konkurrieren untereinander um Platz und Nährstoffe. Einige Stämme haben dazu mikrobielle Waffen entwickelt, mit denen sie ihre bakteriellen Nachbarn zerstören können. Nun zeigt eine Studie, dass diese Waffen nicht nur unspezifisch im Konkurrenzkampf zum Einsatz kommen, sondern auch gezielt zur Jagd genutzt werden:...

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